Oliver Kumbartzky: Landesregierung muss beim Thema Jakobskreuzkraut endlich konsequenter durchgreifen
Presseinformation Wolfgang Kubicki MdL Kubicki, Vorsitzender Christopher Vogt MdL Vogt, Stellvertretender Vorsitzender Dr. Heiner Garg MdL Garg, Parlamentarischer Geschäftsführer Nr. 403/2016 Kiel, Mittwoch, 2. November 2016 Umwelt/Jakobskreuzkraut www.fdp-fraktion-sh.de Oliver Kumbartzky: Landesregierung muss beim Thema Jakobskreuzkraut endlich konsequenter durchgreifen Zum heutigen Fachgespräch im Umwelt- und Agrarausschuss des Landtages zum Thema Jakobskreuzkraut erklärt der umweltpolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Oliver Kumbartzky : Kumbartzky:„Die Ergebnisse der Honiguntersuchung sind besorgniserregend. Verwun- derlich sind die hohen Werte für Pyrrolizidinalkaloide im Honig allerdings nicht wirklich, denn das Jakobskreuzkraut breitet sich kontinuierlich aus. Hinzu kommt, dass spät blühende Pflanzen wie das Jakobskreuzkraut durch den nasskalten Sommer für die Bienen attraktiv wurden. Deshalb muss das Blühflächenmanagement ausgeweitet werden.Ein großes Problem ist, dass es keinen einheitlichen Grenzwert für Pyrrolizidinalkaloide gibt. Diese muss zügig auf Bundesebene angegangen werden.Die Landesregierung muss beim Thema Jakobskreuzkraut endlich konse- quenter durchgreifen. Insbesondere auf den Landesliegenschaften wie Au- tobahnränder oder den Flächen der landeseigenen Stiftung Naturschutz muss nach den Grundsätzen der ‚guten fachlichen Praxis in der Landwirt- schaft‘ gehandelt werden, beispielsweise durch Mähen des Jakobskreuz- krauts vor der Blüte. Schließlich gilt die alte Weisheit: ‚Wer’s (Un-)Kraut lässt ein Jahr nur stehen, kann sieben Jahre jäten gehen.‘“Dr. Klaus Weber, Pressesprecher, v.i.S.d.P., FDP-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Landeshaus, 24171 Kiel, Postfach 7121, Telefon: 0431 / 988 1488, Telefax: 0431 / 988 1497, E-Mail: fdp-pressesprecher@fdp.ltsh.de, Internet: http://www.fdp-fraktion-sh.de