Christopher Vogt: Schleswig-Holstein darf nicht länger Startup-Entwicklungsland bleiben - FDP-Fraktion fordert Gründer-Offensive des Landes
Presseinformation Wolfgang Kubicki MdL Kubicki, Vorsitzender Christopher Vogt MdL Vogt, Stellvertretender Vorsitzender Dr. Heiner Garg MdL Garg, Parlamentarischer Geschäftsführer Nr. 394/2016 Kiel, Donnerstag, 20. Oktober 2016 Wirtschaft/Gründungen www.fdp-fraktion-sh.de Christopher Vogt: Schleswig-Holstein darf nicht länger Startup-Entwicklungsland bleiben – FDP-Fraktion fordert Gründer-Offensive des Landes Zu den Ergebnissen des Deutschen Startup-Monitors 2016 erklärt der Stell- vertretende Vorsitzende und wirtschaftspolitische Sprecher der FDP- Landtagsfraktion, Christopher Vogt: Vogt:„Die Ergebnisse des Deutschen Startup Monitors 2016 zeigen, dass Schleswig-Holstein noch immer ein Startup-Entwicklungsland ist. Der Anteil Schleswig-Holsteins an den Startups in Deutschland stagniert auf niedrigem Niveau und beträgt nach wie vor 1,9 Prozent. Dies kann niemanden zufrie- denstellen. Insofern wundere ich mich über die Selbstzufriedenheit der rot- grün-blauen Koalition bei diesem Thema, die unsere Vorschläge zur Stär- kung der Gründerkultur mit einem nichtssagenden Änderungsantrag abge- bügelt hat. Es wird höchste Zeit, dass die Landesregierung endlich eine Gründer-Offensive startet, um die Gründungskultur im Land zu stärken. Dies muss gemeinsam mit den Hochschulen, Kommunen und Wirtschaftsverbän- den geschehen.Die wichtigsten Aufgaben der Politik bei der Förderung von Startups sind der Abbau von bürokratischen Hemmnissen, Erleichterungen bei Steuern und Abgaben sowie der bessere Zugang zu Investitionskapital. Die Landes- regierung sollte in Kooperation mit der Bundesebene endlich dafür sorgen, dass Steuervergünstigungen insbesondere in der kritischen frühen Grün- dungsphase Realität werden und Verwaltungsauflagen reduziert und einfa- cher gestaltet werden. Unnötige Investitionshemmnisse des Datenschutz- und Urheberrechts müssen abgebaut und Netzwerkpotentiale gezielter in Kooperation mit Unternehmen und Hochschulen gefördert werden. Letzte- res spielt vor allem bei der Akquirierung von Risiko- und InvestitionskapitalDr. Klaus Weber, Pressesprecher, v.i.S.d.P., FDP-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Klaus Landeshaus, 24171 Kiel, Postfach 7121, Telefon: 0431 / 988 1488, Telefax: 0431 / 988 1497, E-Mail: fdp-pressesprecher@fdp.ltsh.de, Internet: http://www.fdp-fraktion-sh.de eine wichtige Rolle, die hierzulande im internationalen Vergleich sehr unter- entwickelt ist.Geschäftsmodelle funktionieren immer dezentraler, weshalb die hohe Le- bensqualität in Schleswig-Holstein, die der Glücksatlas 2016 erst kürzlich wieder bestätigt hat, zu einem immer wichtigeren Standortfaktor für Unter- nehmensansiedlungen in unserem Bundesland wird. Die Zukunft einer neu- en Gründungskultur heißt deshalb auch Digitalsierung, die nicht nur einen leichteren Marktzugang für Gründer ermöglicht, sondern ein wichtiger Zeit- und Kostenfaktor in der frühen Gründungsphase ist. Hier muss sich der Staat schneller und stärker an die Entwicklung anpassen und Verwaltungs- gänge, von der Registrierung bis hin zur Steuerprüfung, endlich vollumfäng- lich digitalisiert anbieten. Leider hat die Landesregierung noch immer keine Digitale Agenda vorgelegt. Dafür wird es höchste Zeit.Dass die Gründer in Schleswig-Holstein – entgegen dem bundesweiten Trend – mit der Bundespolitik zufriedener als mit der Landespolitik sind, sollte Rot-Grün-Blau wirklich zu denken geben. Insbesondere im Bildungs- und Wissenschaftsbereich als einem der wichtigsten Faktoren für unter- nehmerische Innovationen besteht deutlicher Nachholbedarf. Die Landesre- gierung ist aufgerufen, die günstigen konjunkturellen Bedingungen nicht weiter zu verspielen, sondern in die Hochschulen und damit auch in die Stärkung der Gründerkultur zu investieren. Die FDP-Fraktion wird bei die- sem wichtigen Zukunftsthema nicht lockerlassen.“Dr. Klaus Weber, Pressesprecher, v.i.S.d.P., FDP-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Klaus Landeshaus, 24171 Kiel, Postfach 7121, Telefon: 0431 / 988 1488, Telefax: 0431 / 988 1497, E-Mail: fdp-pressesprecher@fdp.ltsh.de, Internet: http://www.fdp-fraktion-sh.de