Anita Klahn: Albig muss den Menschen erklären, wie er seine Pläne umzusetzen gedenkt
Presseinformation Wolfgang Kubicki MdL Kubicki, Vorsitzender Christopher Vogt MdL Vogt, Stellvertretender Vorsitzender Dr. Heiner Garg MdL Garg, Parlamentarischer Geschäftsführer Nr. 323/2016 Kiel, Montag, 12. September 2016 Bildung/Bildungsföderalismus www.fdp-fraktion-sh.de Anita Klahn: Albig muss den Menschen erklären, wie er seine Pläne umzusetzen gedenkt Zu den Erklärungen des Ministerpräsidenten, den Bildungsföderalismus ab- schaffen zu wollen, erklärt die bildungspolitische Sprecherin der FDP- Landtagsfraktion, Anita Klahn: Klahn:„Es gibt offenbar keinen Sommer ohne bemerkenswerte bzw. merkwürdige Debattenbeiträge des Ministerpräsidenten. Wenn er seine jüngsten Forde- rungen zur Abkehr vom Bildungsföderalismus ernst meint, dann stellt er seiner Bildungsministerin ein schlechtes Zeugnis aus. Es ist doch seine Lan- desregierung, die den Bildungsbereich so sträflich vernachlässigt, die Inte- ressen der Schülerinnen und Schüler mit ihren Eltern ignoriert und stattdes- sen lieber ideologische Spielwiesen bedient. Zu erinnern sei nur an den Streit um G8/G9 und das Abschaffen von Ziffernoten und Schulartempfeh- lung sowie an das Absenken von Leistungsstandards – insgesamt geht es um die Demontage eines vielfältigen Schul- und Bildungssystems zu Guns- ten von Einheitsschule und Einheitslehrer.Bei solch großen Worten haben die Menschen in Schleswig-Holstein den Anspruch darauf, dass der Ministerpräsident ihnen detaillierter erklärt, wie er seine Pläne umzusetzen gedenkt – und nicht nur Schlagworte in den öf- fentlichen Raum wirft.Schon jetzt gibt es leichter realisierbare Lösungen. Eine Maßnahme wäre, das Kooperationsverbot aufzuheben. Die andere ist aber bereits jetzt reali- sierbar und das tut Albig nicht: Das Land Schleswig-Holstein muss der Bil- dung endlich einen höheren Stellenwert einräumen. Mittel wären genug da- für da.Wenn also der Ministerpräsident verständlicherweise unzufrieden ist mit der Bildungspolitik in diesem Land – wir sind das auch –, dann sollte er viel- leicht endlich die notwendigen Konsequenzen ziehen, denn er trägt die Ver- antwortung für diese Politik.“ Dr. Klaus Weber, Pressesprecher, v.i.S.d.P., FDP-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Landeshaus, 24171 Kiel, Postfach 7121, Telefon: 0431 / 988 1488, Telefax: 0431 / 988 1497, E-Mail: fdp-pressesprecher@fdp.ltsh.de, Internet: http://www.fdp-fraktion-sh.de