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06.09.16
14:39 Uhr
FDP

Dr. Ekkehard Klug: Ministerin Spoorendonk muss endlich die lange bekannten Probleme im Strafvollzug lösen

Presseinformation

Wolfgang Kubicki MdL Kubicki, Vorsitzender Christopher Vogt MdL Vogt, Stellvertretender Vorsitzender Dr. Heiner Garg MdL Garg, Parlamentarischer Geschäftsführer
Nr. 313/2016 Kiel, Dienstag, 6. September 2016
Justiz/Vollzugskooperation



www.fdp-fraktion-sh.de Dr. Ekkehard Klug: Ministerin Spoorendonk muss endlich die lange bekannten Probleme im Strafvollzug lösen Zu einer möglichen Kooperation der Länder Hamburg und Schleswig- Holstein im Strafvollzug erklärt der justizpolitische Sprecher der FDP- Landtagsfraktion, Dr. Ekkehard Klug: Klug:
„Wo Kooperationen für die Verbesserung der vollzuglichen Qualität sinnvoll sind, sollten sie auch ernsthaft in Erwägung gezogen werden. Bisher ent- steht aber der Eindruck, die Hansestadt Hamburg hätte wesentlich erfolg- reicher verhandelt – könnte mit der JVA Hahnöfersand doch eine veraltete, schlecht angebundene und kostspielige Anstalt geschlossen werden.
Sollte es zu einer länderübergreifenden Zusammenarbeit kommen, darf die- se zudem keinesfalls zu Lasten von Kindern inhaftierter Mütter durch Quali- tätsverluste bei familienorientierten Hilfsangeboten und Besuchszeiten ge- hen.
Am Wichtigsten ist aber, dass Ministerin Spoorendonk endlich die lange be- kannten Probleme im schleswig-holsteinischen Strafvollzug löst. Probleme wie zu lange Einschlusszeiten und fehlende Resozialisierungsangebote auf- grund von chronischem Personalmangel sind weiterhin an der Tagesord- nung und werden durch das neue, personell völlig unzureichend hinterlegte Landesstrafvollzugsgesetz eher verschärft als gelöst.
Für eine Verbesserung der Lebensbedingungen in den Justizvollzugsanstal- ten durch einen flexiblen und möglichst durchlässigen Strafvollzug mit in- tensiven Maßnahmen zur Wiedereingliederung bedarf es insofern weniger einer Kooperation als vielmehr einer ausreichenden personellen Ausstat- tung, um der Fürsorgepflicht gegenüber den Bediensteten nachzukommen und ein landesweit vergleichbares Niveau spezifischer Unterstützungsange- bote sicherzustellen.“


Dr. Klaus Weber, Pressesprecher, v.i.S.d.P., FDP-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Landeshaus, 24171 Kiel, Postfach 7121, Telefon: 0431 / 988 1488, Telefax: 0431 / 988 1497, E-Mail: fdp-pressesprecher@fdp.ltsh.de, Internet: http://www.fdp-fraktion-sh.de