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20.07.16
17:39 Uhr
FDP

Anita Klahn: Unseriöses Schwarze-Peter-Spiel bei der Schulbegleitung - Inklusionsschulen der richtige Weg

Presseinformation

Wolfgang Kubicki MdL Kubicki, Vorsitzender Christopher Vogt MdL Christopher Vogt, Stellvertretender Vorsitzender Dr. Heiner Garg MdL Garg, Parlamentarischer Geschäftsführer
Nr. 284/2016 Kiel, Mittwoch, 20. Juli 2016
Bildung/Schulbegleitung



www.fdp-fraktion-sh.de Anita Klahn: Unseriöses Schwarze-Peter-Spiel bei der Schulbegleitung – Inklusionsschulen der richtige Weg Zur Diskussion über die Genehmigung von Schulbegleitung durch die Kreise und kreisfreien Städte erklärt die bildungspolitische Sprecherin der FDP- Landtagsfraktion, Anita Klahn: Klahn:
„Es ist für die betroffenen Familien wenig hilfreich, wenn jetzt den Kreisen und kreisfreien Städten der Schwarze Peter zugewiesen wird, weil sie Schulbegleitungen im Rahmen der bundesgesetzlichen Regelungen aus- sprechen. So kann das grundsätzliche Problem nicht gelöst werden. Viel- mehr muss darüber gesprochen werden, dass es die Landesregierung war, die mit ihrer verkorksten Inklusionspolitik diese Situation herbeigeführt hat.
Um den Aufstand der Kommunen seinerzeit zu verhindern, versprach die Koalition, die Schulen bei der Umsetzung von Inklusion mit den neu ge- schaffenen Schulassistentenstellen zu unterstützen. Hohe Erwartungen wurden bei den Eltern geweckt. Jedem musste dabei klar sein, dass weder das Geld für die Anzahl der geschaffenen Stellen, noch die Aufgabenbe- schreibung den individuellen Bedarf der einzelnen Schülerinnen und Schüler abdecken konnte. Gleichzeitig schleift die Landesregierung aber ein pass- genaues System aus Förderzentren und inklusiver Beschulung immer wei- ter.
Wir haben diese Entwicklung von Anbeginn deutlich kritisiert. Auch das ei- ligst eingerichtete Moratorium diente offensichtlich allein zur Beruhigung und Zeitgewinn. Wir müssen einen anderen Weg einschlagen und ein Netz- werk an Inklusionsschulen schaffen, das als zweite Säule neben den Förder- zentren steht. Hier kann die Inklusion von ausgebildeten Fachkräften erfol- gen. Nur so kann man den individuellen Bedürfnissen der Kinder nachkom- men. Zudem ist so ein Netzwerk durch die Bündelung der Kräfte auch noch ressourcenschonender.“


Dr. Klaus Weber, Pressesprecher, v.i.S.d.P., FDP-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Landeshaus, 24171 Kiel, Postfach 7121, Telefon: 0431 / 988 1488, Telefax: 0431 / 988 1497, E-Mail: fdp-pressesprecher@fdp.ltsh.de, Internet: http://www.fdp-fraktion-sh.de