Anita Klahn: Die Heimaufsicht hat offensichtlich nicht "alles richtig gemacht"
Presseinformation Wolfgang Kubicki MdL Kubicki, Vorsitzender Christopher Vogt MdL Vogt, Stellvertretender Vorsitzender Dr. Heiner Garg MdL Garg, Parlamentarischer Geschäftsführer Nr. 269/2016 Kiel, Montag, 11. Juli 2016 PUA/Friesenhof-Skandal www.fdp-fraktion-sh.de Anita Klahn: Die Heimaufsicht hat offensichtlich nicht „alles richtig gemacht“ Zur heutigen Sitzung des Parlamentarischen Untersuchungsausschusses er- klärt die sozialpolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion, Anita Klahn: Klahn:„Die heute angehörten Zeugen, ehemalige Bewohner des Friesenhofes, be- stätigten in erschütternder Weise alle uns bekannten Vorwürfe. Im Nach- hinein wirken die einzelnen Hilfssysteme wie eine Farce, wenn es kein Zu- sammenspiel der Verantwortlichen gibt und diese aus Angst vor juristischen Auseinandersetzungen sich im Zuständigskeitsdschungel wegducken.Dies gilt insbesondere auch nach Vorlage des vom PUA in Auftrag gegebe- nen Gutachtens zu den pädagogischen Konzepten des Friesenhofes. Wer nach diesem Gutachten noch die Behauptung beibehalten will, die Heimauf- sicht habe ‚alles richtig gemacht‘, verrät nur noch Ignoranz gegenüber den Fakten.Besonders bedrückend ist, dass selbst ein Jahr nach dem Skandal um die Friesenhof GmbH seitens des Ministeriums immer noch nicht proaktiv agiert wird. Der Versuch zur Schließung einer Tellingstedter Einrichtung erfolgte wieder erst, nachdem betroffene Jugendliche den Mut zur Anzeige hatten. Wenn also die Personalaufstockung in der Heimaufsicht ein Erfolg werden soll, muss Ministerin Alheit endlich dafür Sorge tragen, dass diese alle rechtlichen Möglichkeiten nutzen, um endlich für Klarheit in der Heimland- schaft zu sorgen. Es kann nicht sein, dass viele gut arbeitende Einrichtun- gen unter der Dauerkritik Schaden nehmen, weil die schwarzen Schafe nicht identifiziert werden.“Dr. Klaus Weber, Pressesprecher, v.i.S.d.P., FDP-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Landeshaus, 24171 Kiel, Postfach 7121, Telefon: 0431 / 988 1488, Telefax: 0431 / 988 1497, E-Mail: fdp-pressesprecher@fdp.ltsh.de, Internet: http://www.fdp-fraktion-sh.de