Anita Klahn: Ministerin Alheit muss endlich ein Konzept zum Thema Geburtshilfe vorlegen
Presseinformation Wolfgang Kubicki MdL Kubicki, Vorsitzender Christopher Vogt MdL Vogt, Stellvertretender Vorsitzender Dr. Heiner Garg MdL Garg, Parlamentarischer Geschäftsführer Nr. 267/2016 Kiel, Donnerstag, 7. Juli 2016 Gesundheit/GeburtshilfeAnita Klahn: Ministerin Alheit muss endlich ein Konzept www.fdp-fraktion-sh.de zum Thema Geburtshilfe vorlegen Zur Schließung von Geburtshilfestationen im Land erklärt die sozialpoliti- sche Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion, Anita Klahn: Klahn:„Eine Geburtshilfestation nach der anderen schließt im Land und Ministerin Alheit schaut tatenlos zu. Wie viele weitere Geburtshilfestationen müssen noch geschlossen werden, bis die Landesregierung endlich handelt? Nach jeder Schließung kommen die gleichen Äußerungen von Seiten der Ministe- rin über Boarding- und bessere Rettungsdienstkonzepte. Das ist aber viel zu wenig – zumal es langsam unglaubwürdig wird, da Niebüll z.B. Teil des Boardingkonzeptes für Sylt war, was jetzt auch komplett wegbricht. Nie- mand glaubt ernsthaft, dass die Geburtshilfe in Niebüll jemals wieder öffnen wird.Ministerin Alheit muss endlich ein umfangreiches Geburtshilfekonzept vor- legen, in dem die Landesregierung ausführlich darstellt, wie sie sich die ge- burtshilfliche Versorgung in unserem Land vorstellt, welche Geburtsstatio- nen erhalten werden sollen und welche konkreten Maßnahmen sie ergreifen will, um das auch sicherzustellen. Das sind wir den schwangeren Frauen ge- genüber schuldig.Schließlich ist die Haftpflichtproblematik für Hebammen endlich ernsthaft anzugehen. Dabei geht es auch um eine bessere Vergütung von geburtshilf- lichen Leistungen für Krankenhäuser. Es ist kein Wunder, wenn sich keine Hebamme für Niebüll findet, wenn sie die Haftpflichtprämie alleine schul- tern muss und es sich für sie finanziell nicht rechnet. Man kann den Ein- druck gewinnen, dass Ministerin Alheit aber genau das hinnimmt, um die Schließung der Geburtshilfe zu rechtfertigen.“Dr. Klaus Weber, Pressesprecher, v.i.S.d.P., FDP-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Landeshaus, 24171 Kiel, Postfach 7121, Telefon: 0431 / 988 1488, Telefax: 0431 / 988 1497, E-Mail: fdp-pressesprecher@fdp.ltsh.de, Internet: http://www.fdp-fraktion-sh.de