Oliver Kumbartzky: Tourismus-Studie sollte Weckruf für Minister Meyer sein
Presseinformation Wolfgang Kubicki MdL Kubicki, Vorsitzender Christopher Vogt MdL Christopher Vogt, Stellvertretender Vorsitzender Dr. Heiner Garg MdL Garg, Parlamentarischer Geschäftsführer Nr. 189/2016 Kiel, Donnerstag, 19. Mai 2016 Wirtschaft/Tourismus www.fdp-fraktion-sh.de Oliver Kumbartzky: Tourismus-Studie sollte Weckruf für Minister Meyer sein Zur heute vom Tourismusverband Schleswig-Holstein vorgestellten Studie erklärt der tourismuspolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Oliver bartzky: K umbartzky :„Der Tourismus ist zweifellos ein immens wichtiger Wirtschaftszweig und zudem ein bedeutender Imagefaktor für unser Land. Die verabredeten Ziele der Tourismusstrategie sind richtig – allerdings ist noch einiges zu tun, um diese Ziele auch zu erreichen.Vier mehr als Ankündigungen und faule Kompromisse hat Wirtschaftsminis- ter Reinhard Meyer in der Tourismus- und Verkehrspolitik nicht hinbekom- men. Erst ist er mit den Sonntagsöffnungszeiten baden gegangen, dann bei der Sommerferienregelung und der Gastgeber-Kurabgabe. Aktueller Höhe- punkt ist der kürzlich im Naturschutzgesetz verankerte, umfangreiche Bau- verbotsstreifen an den Küsten.Bei der Erreichbarkeit unserer Urlaubsdestinationen ist – freundlich ausge- drückt – noch deutlich Luft nach oben. Die Verkehrspolitik der rot-grün- blauen Landesregierung ist ein einziges Trauerspiel. Das Image des ‚echten Nordens‘ darf nicht von Schlaglochpisten und nicht weitergebauten Auto- bahnen geprägt werden. Wir erwarten von der Landesregierung, dass sie den Investitionsstau schneller auflöst und personelle Planungskapazitäten im Land wieder auf- statt abbaut.Wir brauchen ein verkehrspolitisches Gesamtkonzept, dass Megatrends, wie die Digitalisierung oder die Elektromobilität stärker berücksichtigt, aber auch die Verknüpfung von Verkehrsmitteln und -wegen – auch unter touris- tischen Gesichtspunkten – voranbringt. Die heute vorgestellte Studie hat gezeigt, dass die derzeit gute touristische Lage in Schleswig-Holstein zu- sätzliche Belastungen für An- und Abreisewege verursachen wird. Es sollte ein Weckruf für Minister Meyer sein.“ Dr. Klaus Weber, Pressesprecher, v.i.S.d.P., FDP-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Landeshaus, 24171 Kiel, Postfach 7121, Telefon: 0431 / 988 1488, Telefax: 0431 / 988 1497, E-Mail: fdp-pressesprecher@fdp.ltsh.de, Internet: http://www.fdp-fraktion-sh.de