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27.04.16
16:37 Uhr
FDP

Anita Klahn: Bildungsministerium hat noch die Kurve gekriegt

Presseinformation

Wolfgang Kubicki MdL Kubicki, Vorsitzender Christopher Vogt MdL Vogt, Stellvertretender Vorsitzender Dr. Heiner Garg MdL Garg, Parlamentarischer Geschäftsführer
Nr. 156/2016 Kiel, Mittwoch, 27. April 2016
Bildung/G8/G9



www.fdp-fraktion-sh.de Anita Klahn: Bildungsministerium hat noch die Kurve gekriegt Zu aktuellen Meldungen, dass alle Schüler, die sich an der Domschule in Schleswig angemeldet haben, auch aufgenommen werden, erklärt die bil- dungspolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion, Anita Klahn: Klahn:
„Ich freue mich, dass alle Schülerinnen und Schüler aus Schleswig und Um- gebung, die den neunjährigen gymnasialen Bildungsgang an der Domschule besuchen wollen, diese Möglichkeit auch bekommen. Ich beglückwünsche die Eltern, dass sie hartnäckig für ihre Sache eingetreten sind und trotz al- len Widerstandes erfolgreich waren. Denn das, was sich in den letzten Wo- chen in Schleswig abgespielt hat, war ein bildungspolitisches Trauerspiel.
Aufgrund einer verstockten Bildungsbürokratie und ideologischer Abneigun- gen gegenüber dem neunjährigen Gymnasium sollte es den Schülerinnen und Schülern verwehrt werden, die von ihnen gewünschte Schule zu besu- chen. Dieses Vorgehen grenzte an Willkür. Es ist gut, dass das Schulminis- terium jetzt offensichtlich noch die Kurve bekommen hat.
So ist auch die vom Schleswiger Bürgermeister vorgebrachte Argumentation abwegig. Ich erinnere daran, dass der Verhältnismäßigkeitsgrundsatz rechtsstaatliches Prinzip ist, an das sich jedes Verwaltungshandeln halten muss. Aufgrund vermeintlich zu kleiner Räume, die aber bereits jetzt ohne Probleme als Klassenräume genutzt werden, in die Schullaufbahn und damit individuelle Lebensplanung jedes einzelnen Schülers einzugreifen, wäre völ- lig unverhältnismäßig gewesen und hätte vor Gericht auch keinen Bestand gehabt. Zumal die Schule schon erklärt hat, dass zum kommenden Schul- jahr in zwei Jahrgängen aufgrund von Schulwechseln Klassen zusammenge- legt werden, wodurch weitere Räume frei werden.
An diesem Beispiel zeigt sich erneut, dass G9 an Gymnasien von den Eltern gewünscht wird. Wir brauchen daher dringend wieder die Wahlfreiheit für al- le Gymnasien. Dann hätte auch das weitere Gymnasium in Schleswig, die Dr. Klaus Weber, Pressesprecher, v.i.S.d.P., FDP-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Landeshaus, 24171 Kiel, Postfach 7121, Telefon: 0431 / 988 1488, Telefax: 0431 / 988 1497, E-Mail: fdp-pressesprecher@fdp.ltsh.de, Internet: http://www.fdp-fraktion-sh.de Lornsenschule, G9 z.B. in einem G-Y-Bildungsgang anbieten können und dieses gesamte Drama hätte verhindert werden können.“



Dr. Klaus Weber, Pressesprecher, v.i.S.d.P., FDP-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Landeshaus, 24171 Kiel, Postfach 7121, Telefon: 0431 / 988 1488, Telefax: 0431 / 988 1497, E-Mail: fdp-pressesprecher@fdp.ltsh.de, Internet: http://www.fdp-fraktion-sh.de