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25.04.16
15:10 Uhr
SPD

Tobias von Pein und Kirsten Eickhoff-Weber: Fachkräfteinitiative: Die Chancen stehen gut

Kiel, 25. April 2016 Nr. 100 /2016



Tobias von Pein und Kirsten Eickhoff-Weber:
Fachkräfteinitiative: Die Chancen stehen gut Zur Zwischenbilanz der Fachkräfteinitiative „Zukunft im Norden“ erklären der wirtschaftspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Tobias von Pein, und die Sprecherin für den Bereich demografischer Wandel und Fachkräfte, Kirsten Eickhoff-Weber:
Die Landesregierung und ihre Bündnispartner aus Wirtschaft, Gewerkschaften, Bundesagentur für Arbeit, Wohlfahrts- und Unternehmensverbänden sowie Wissenschaft und Kommunen haben mit der Fachkräfteinitiative „Zukunft im Norden“ die Fachkräftesituation in Schleswig-Holstein fest im Blick und ziehen an einem Strang. In vielen Branchen ist der Fachkräftemangel bereits deutlich spürbar, so vor allem in der Pflege, im Tourismus, in der Logistikbranche; er wird sich verschärfen, wenn nicht rechtzeitig gegengesteuert wird. Doch vor allem der Renteneintritt der geburtenstarken Jahrgänge (demografischer Wandel) stellt uns dabei vor erhebliche Herausforderungen, und dem Mangel an Fachkräften werden wir nicht nur mit einzelnen Maßnahmen entgegenwirken können. Vielmehr müssen viele Maßnahmen ineinander greifen; gleichzeitig gilt es, die Grundsätze guter Arbeit zu wahren.
Gute Bildung und Ausbildung, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie und ein einfacher Wiedereinstieg in den Beruf gehören ebenso dazu wie ein attraktives Arbeits- und Lebensumfeld. Damit gewinnt man junge Menschen als Nachwuchskräfte und beispielsweise Eltern für den Wiedereinstieg ins Berufsleben. Nicht zu vernachlässigen, sondern gezielt zu fördern ist das Potential, das durch Zuwanderung junger und oftmals gut ausgebildeter Menschen vorhanden ist – das begreifen wir als Chance. Ebenso öffnet die Digitalisierung der Arbeitswelt vielfältige Möglichkeiten.
Der Umsetzungs- und Monitoring-Bericht macht deutlich, dass die Fachkräfteinitiative diese Herausforderungen angenommen hat. Mit den Partnern der Initiative hat sich ein 2



hochprofessionelles Netzwerk entwickelt, das seit der Gründung 2012 mit einem breiten Bündel an Maßnahmen gegensteuert. Die Chancen stehen deshalb gut, dass wir die errechnete Lücke an Fachkräften bis 2030 deutlich verkleinern, wenn nicht gar schließen können.