Christopher Vogt: Die SPD läuft in der Verkehrspolitik immer öfter den Grünen hinterher
Presseinformation Wolfgang Kubicki MdL Kubicki, Vorsitzender Christopher Vogt MdL Vogt, Stellvertretender Vorsitzender Dr. Heiner Garg MdL Garg, Parlamentarischer Geschäftsführer Nr. 020/2016 Kiel, Mittwoch 20. Januar 2016 Verkehr/Lang-LKWChristopher Vogt: Die SPD läuft in der Verkehrspolitik www.fdp-fraktion-sh.de immer öfter den Grünen hinterher Zur aktuellen Diskussion über den Einsatz der Lang-LKW erklärt der Stellver- tretende Vorsitzende und verkehrspolitische Sprecher der FDP- Landtagsfraktion, Chris topher Vogt: Chris Vogt:„Mit Unverständnis nehmen wir zur Kenntnis, dass die SPD den Grünen in der Verkehrspolitik erneut hinterherläuft. Wir hatten Verkehrsminister Rein- hard Meyer nach seiner Kehrtwende in Sachen Lang-LKW vor einigen Wo- chen dazu aufgefordert, sich in seiner Partei im Interesse Schleswig- Holsteins für deren Einsatz einzusetzen. Nun müssen wir angesichts der An- kündigung seines Parteifreundes Martin Burkert, der den Verkehrsaus- schuss des Bundestages leitet, leider feststellen, dass dies entweder nicht passiert oder erfolglos geblieben ist.Für Schleswig-Holstein ist es eine schlechte Nachricht, dass bei der SPD hier die Ideologie über die Vernunft gesiegt hat. Immer wenn Reinhard Meyer sich als Fan von einem Verkehrsprojekt outet, scheint dies kein gu- tes Omen zu sein. Dies erleben wir regelmäßig bei der A20 und nun auch bei den Lang-LKW. Wir fordern Herrn Meyer auf, im Interesse des Logistik- standortes Schleswig-Holstein bei seinen Parteifreunden in Berlin eindring- lich dafür zu werben, dass der Feldversuch doch noch vernünftig zu Ende geführt und ausgewertet wird, damit am Ende eine bundesweit sinnvolle Regelung getroffen werden kann.Es spricht schließlich sehr viel dafür, dass der Regelbetrieb der bisher vor al- lem in Skandinavien eingesetzten Fahrzeuge auch bei uns sinnvoll ist. Bei einer Begrenzung des Höchstgewichts auf 44 Tonnen und einer Beschrän- kung auf ausgewählte Strecken kann ich nicht erkennen, dass dies zu unsi- cher oder behindernd wäre. Vor allem beim Transport sperriger Güter hätte dies nicht nur ökonomische, sondern auch ökologische Vorteile.“Dr. Klaus Weber, Pressesprecher, v.i.S.d.P., FDP-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Landeshaus, 24171 Kiel, Postfach 7121, Telefon: 0431 / 988 1488, Telefax: 0431 / 988 1497, E-Mail: fdp-pressesprecher@fdp.ltsh.de, Internet: http://www.fdp-fraktion-sh.de