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17.12.15
17:41 Uhr
FDP

Dr. Heiner Garg zu Top 39 (Folgen aus der Strukturreform der Krankenhausversorgung für den UKSH-Neubau): Krankenhäuser brauchen eine auskömmliche Finanzierung

Presseinformation
Sperrfrist Redebeginn! Es gilt das gesprochene Wort Wolfgang Kubicki MdL Kubicki, Vorsitzender Christopher Vogt MdL Vogt, Stellvertretender Vorsitzender Dr. Heiner Garg MdL Garg, Parlamentarischer Geschäftsführer
Nr. 447/2015 Kiel, Donnerstag, 17. Dezember 2015
Gesundheit/Krankenhäuser



www.fdp-fraktion-sh.de Dr. Heiner Garg: Krankenhäuser brauchen eine auskömmliche Finanzierung In seiner Rede zu Top 39 (Folgen aus der Strukturreform der Krankenhaus- versorgung für den UKSH-Neubau) erklärt der Parlamentarische Geschäfts- führer und gesundheitspolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Dr. Hei Garg: Heiner Garg :
„Bei der jetzigen Krankenhausstrukturreform hätte vieles schlimmer kom- men können. Wäre der Fixkostendegressionsabschlag so kommen, wie er im ersten Entwurf noch vorgesehen war, hätte das deutlich negativere fi- nanzielle Folgen für das UKSH ergeben. Positiv ist daher zu vermerken, dass in den weiteren Beratungen einiges abgeschwächt wurde.
Gleichwohl sollte über das Argument, dass ein Fixkostendregressionsab- schlag zu mehr Qualität führt, einmal nachgedacht werden. Denn nach Auf- fassung meiner Fraktion werden gerade diejenigen Krankenhäuser durch solch einen Abschlag bestraft, die eine Behandlung zwar besonders häufig, aber meistens auch besonders gut vornehmen können. Deswegen sind we- der der ehemalige Mehrleistungsabschlag, noch der heutige Fixkostende- gressionsabschlag ein taugliches Instrument zur Mengensteuerung.
Wir brauchen eine auskömmliche Finanzierung unserer stationären Versor- gung. Dies schließt ausdrücklich die auskömmliche Finanzierung im investi- ven Bereich mit ein, für die die Länder in der Pflicht stehen. Hier muss an- gesetzt werden, da einige Krankenhäuser keine Vorteile aus Schwestern- oder Pflegeprogrammen ziehen können. So steht in den Sternen, ob das UKSH von einem Pflegeprogramm profitieren wird, wenn es gleichzeitig ei- nen Personalabbaupfad beschreiten muss.“



Dr. Klaus Weber, Pressesprecher, v.i.S.d.P., FDP-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Landeshaus, 24171 Kiel, Postfach 7121, Telefon: 0431 / 988 1488, Telefax: 0431 / 988 1497, E-Mail: fdp-pressesprecher@fdp.ltsh.de, Internet: http://www.fdp-fraktion-sh.de