Dr. Heiner Garg: Krankenhäuser brauchen Unterstützung - Sofort!
Presseinformation Wolfgang Kubicki MdL Kubicki, Vorsitzender Christopher Vogt MdL Vogt, Stellvertretender Vorsitzender Dr. Heiner Garg MdL Garg, Parlamentarischer Geschäftsführer Nr. 301 / 2015 Kiel, Dienstag, 4. August 2015 Gesundheit / FlüchtlingeDr. Heiner Garg: Krankenhäuser brauchen Unterstützung – Sofort! www.fdp-fraktion-sh.de Zur medizinischen Behandlung von Flüchtlingen in den schleswig- holsteinischen Krankenhäusern fordert der gesundheitspolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Dr. Heiner Garg, Soforthilfe vom Land:„Die Krankenhäuser geben alles, um Flüchtlinge und Asylsuchende adäquat medizinisch behandeln zu können. Die immer weiter steigende Zahl von Flüchtlingen bringt inzwischen die ersten Häuser an die Grenzen dessen, was geleistet werden kann.Vor allem nachts und an den Wochenenden suchen so viele Asylsuchende wie noch nie die Notfallambulanzen, aber auch insbesondere gynäkologi- sche und pädiatrische Stationen auf. Oft handelt es sich um Menschen mit vollkommen unbekanntem Infektionsstatus.Es fehlt überall an Dolmetschern, besonders nachts und an den Wochenen- den. Besonders prekär ist die Situation schon heute am Friedrich-Ebert- Krankenhaus in Neumünster. Es ist aber nur eine Frage der Zeit, bis diese massiven Probleme alle Häuser, die mit der Versorgung von Flüchtlingen und Asylsuchenden befasst sind, erreicht haben.Die Landesregierung muss sicherstellen, dass genügend Dolmetscherkapa- zitäten – auch und gerade nachts und an den Wochenenden verfügbar sind.Eine vernünftige Diagnose sowie das Einleiten einer wirksamen Therapie, hängt entscheidend davon ab, dass Patient und Arzt sich – im wahrsten Sinne des Wortes – verstehen.Dr. Klaus Weber, Pressesprecher, v.i.S.d.P., FDP-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Landeshaus, 24171 Kiel, Postfach 7121, Telefon: 0431 / 988 1488, Telefax: 0431 / 988 1497, E-Mail: fdp-pressesprecher@fdp.ltsh.de, Internet: http://www.fdp-fraktion-sh.de Sofern nicht zu jeder Uhrzeit die Dolmetscherleistung vor Ort sichergestellt werden kann, brauchen die Häuser zusätzliche finanzielle Mittel, um Online- Dolmetscherleistungen bezahlen zu können.Flüchtlingsgipfel zu zelebrieren ist das eine, den großen Ankündigungen endlich Taten folgen zu lassen ist das, was Flüchtlinge, Ärztinnen und Ärzte sowie Pflegerinnen und Pfleger endlich brauchen.Wenn die Landesregierung hier nicht sofort handelt, setzt sie fahrlässig zu- mindest die Gesundheit der hilfesuchenden Menschen aufs Spiel.“Dr. Klaus Weber, Pressesprecher, v.i.S.d.P., FDP-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Landeshaus, 24171 Kiel, Postfach 7121, Telefon: 0431 / 988 1488, Telefax: 0431 / 988 1497, E-Mail: fdp-pressesprecher@fdp.ltsh.de, Internet: http://www.fdp-fraktion-sh.de