Christopher Vogt: Endlich wird die marode Rader Hochbrücke vor zu schnell fahrenden LKW geschützt
Presseinformation Wolfgang Kubicki MdL Kubicki, Vorsitzender Christopher Vogt MdL Vogt, Stellvertretender Vorsitzender Dr. Heiner Garg MdL Garg, Parlamentarischer Geschäftsführer Nr. 300 / 2015 Kiel, Montag, 3. August 2015 Verkehrsinfrastruktur / Rader Hochbrücke Christopher Vogt: Endlich wird die marode Rader Hochbrücke vor zu schnell fahrenden LKW geschützt www.fdp-fraktion-sh.de Zu den geplanten Geschwindigkeitskontrollen auf der Rader Hochbrücke er- klärt der Stellvertretende Vorsitzende und verkehrspolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Christopher Vogt:„Endlich präsentiert Verkehrsminister Meyer ein Konzept, um die marode Achillesferse unserer Verkehrsinfrastruktur vor zu schnell fahrenden LKW zu schützen. Das wurde auch wirklich Zeit. Nachdem der Minister leider viel unnötige Zeit damit vertrödelt hatte, über den Einsatz der technisch unaus- gegorenen und rechtlich fragwürdigen Section-Control-Technologie nachzu- denken, folgt er nun endlich unserem Vorschlag, beim notwendigen Schutz der Rader Hochbrücke auf herkömmliche Blitzer-Säulen zu setzen. Auch durch den vergeblichen Versuch des Ministers, diese Aufgabe dem Kreis Rendsburg-Eckernförde aufzubürden, hat das Land bei dieser wichtigen Maßnahme wertvolle Zeit verloren. Jetzt hoffen wir, dass das Konzept auch tatsächlich dazu beitragen kann, die Brücke zumindest so lange zu erhalten, bis ein Ersatzbauwerk genutzt wer- den kann. Ein Ausfall der Rader Hochbrücke wäre der Super-GAU für die Verkehrsinfrastruktur im Norden, der auf jeden Fall vermieden werden muss. Die Landesregierung muss auch daran arbeiten, dass zukünftig auch die Verstöße aller ausländischen LKW-Fahrer tatsächlich geahndet werden können, denn ansonsten wäre die Wirkung der Maßnahme beschränkt. Bei der konsequenten Überwachung der LKW sollte das Land es auch belassen, solange nicht eindeutig nachgewiesen werden kann, dass auch zu schnell fahrende PKW die kurze Restlebensdauer der Brücke verkürzen würden. Es sollte der Eindruck vermieden werden, der Staat wolle aus der maroden Brücke auch noch Kapital schlagen, indem er versucht, bei Autofahrern Kasse zu machen. Die Landesregierung sollte diese Ankündigung zum Anlass nehmen, um von der fragwürdigen Section-Control-Technologie endlich offiziell Abstand zu nehmen. Hier sehen wir insbesondere die mitregierenden Grünen in der Verantwortung, ihren Worten endlich Taten folgen zu lassen.“Dr. Klaus Weber, Pressesprecher, v.i.S.d.P., FDP-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Landeshaus, 24171 Kiel, Postfach 7121, Telefon: 0431 / 988 1488, Telefax: 0431 / 988 1497, E-Mail: fdp-pressesprecher@fdp.ltsh.de, Internet: http://www.fdp-fraktion-sh.de