Christopher Vogt: Die Hochschulen brauchen endlich eine höhere Grundfinanzierung und mehr Autonomie
Presseinformation Wolfgang Kubicki MdL Kubicki, Vorsitzender Christopher Vogt MdL Vogt, Stellvertretender Vorsitzender Dr. Heiner Garg MdL Garg, Parlamentarischer Geschäftsführer Nr. 251/2015 Kiel, Donnerstag, 25. Juni 2015 Hochschulen/Hochschulfinanzen www.fdp-fraktion-sh.de Christopher Vogt: Die Hochschulen brauchen endlich eine höhere Grundfinanzierung und mehr Autonomie Zur heutigen Anhörung der Hochschulpräsidenten erklärt der Stellvertreten- de Vorsitzende und hochschulpolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Chris Vogt: Chris topher Vogt:„Die Hochschulpräsidenten haben erneut sehr deutlich gemacht, dass unse- re Hochschulen auf Verschleiß fahren. Schleswig-Holsteins Hochschulland- schaft läuft Gefahr, im bundesweiten und internationalen Wettbewerb im- mer stärker abgehängt zu werden. Die Hochschulen müssen endlich eine höhere Grundfinanzierung erhalten, ansonsten wird die Attraktivität unseres Hochschulstandortes zunehmend verloren gehen – sowohl für Studierende als auch für Wissenschaftler und Partnerunternehmen der Hochschulen. Die Hochschulen des Landes sind nicht erst seit gestern chronisch unterfinan- ziert, aber der zunehmende Studierendenansturm wird von Seiten der Lan- desregierung finanziell völlig unzureichend berücksichtigt. Von der positiven finanziellen Entwicklung des Landes haben die Hochschulen bisher nicht profitiert – ihnen wurden von der Landesregierung sogar Bundesmittel vor- enthalten, die für sie gedacht waren. Es fehlt den Hochschulen schlichtweg an einer starken Lobby innerhalb der rot-grün-blauen Landesregierung. Sie brauchen für die kommenden Jahre unbedingt mehr finanzielle Planungssi- cherheit und schnellstmöglich ein Maßnahmenpaket in erheblichem Um- fang, um den bevorstehenden doppelten Abiturjahrgang bewältigen zu kön- nen.Zudem wurde sehr deutlich, dass sich die Hochschulen mehr Autonomie im Baubereich, im Personalwesen und im Bereich der inneren Organisation wünschen, damit sie sich besser entwickeln können. Auch diese Forderung der Hochschulen halten wir für absolut berechtigt. Die FDP-Fraktion hat mit dem Entwurf für ein Hochschulfreiheitsgesetz und mit ihren Haushaltsanträ- gen dokumentiert, wie die Zukunft der schleswig-holsteinischen Hochschu- len aussehen kann. Die Regierungsmehrheit ist jetzt am Zug, endlich etwas für die Hochschulen zu unternehmen. Vom kommenden Koalitionsaus- Dr. Klaus Weber, Pressesprecher, v.i.S.d.P., FDP-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Landeshaus, 24171 Kiel, Postfach 7121, Telefon: 0431 / 988 1488, Telefax: 0431 / 988 1497, E-Mail: fdp-pressesprecher@fdp.ltsh.de, Internet: http://www.fdp-fraktion-sh.de schuss Anfang Juli muss ein klares Signal der Unterstützung an die Hoch- schulen gesendet werden. Insbesondere die Grünen, die in der Hochschul- politik immer den Mund spitzen, müssen endlich auch mal pfeifen.“Dr. Klaus Weber, Pressesprecher, v.i.S.d.P., FDP-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Landeshaus, 24171 Kiel, Postfach 7121, Telefon: 0431 / 988 1488, Telefax: 0431 / 988 1497, E-Mail: fdp-pressesprecher@fdp.ltsh.de, Internet: http://www.fdp-fraktion-sh.de