Anita Klahn: Landesregierung muss bei der Schulischen Assistenz die Notbremse ziehen und aus den Planungen aussteigen
Presseinformation Wolfgang Kubicki MdL Kubicki, Vorsitzender Christopher Vogt MdL Vogt, Stellvertretender Vorsitzender Dr. Heiner Garg MdL Garg, Parlamentarischer Geschäftsführer Nr. 179/ 2015 Kiel, Dienstag, 12. Mai 2015 Bildung/SchulassistentenAnita Klahn: Landesregierung muss bei der Schulischen Assistenz die Notbremse ziehen und aus den Planungen aussteigen www.fdp-fraktion-sh.de Zum Thema Schulische Assistenz erklärt die bildungspolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion, Anita Klahn: Anita Klahn:„Die Landesregierung fährt die Inklusion in Schulen komplett an die Wand und beweist beim Thema Schulassistenten ihre Unfähigkeit. Im August soll- te die Schulische Assistenz eigentlich an den Start gehen. Solange nicht einmal geklärt ist, wer der Träger für diese Personalstellen sein soll, findet keine Ausschreibung statt.Völlig inakzeptabel ist, welche Qualifikationsvoraussetzungen die Landesre- gierung offensichtlich für die Schulassistenten vorsieht. So sollen ‚sozialer- fahrene Menschen’ die Assistentenstellen übernehmen. Das ist faktisch gleichbedeutend mit dem Eingeständnis, dass keine Qualifikationsvoraus- setzungen erforderlich sind.Kreise und Gemeinden lehnen es zu Recht ab, die Verantwortung für das völlig unausgegorene Konzept der Landesregierung zu übernehmen. Jetzt wird deutlich, dass die Landesregierung wenig bereit ist, hier ihre Verant- wortung zu übernehmen.Mit Qualität hat das nicht im Entferntesten zu tun. Wir brauchen aber eine qualitativ gute Betreuung an unseren Schulen, wenn Inklusion überhaupt ge- lingen soll. Die FDP fordert deswegen die Landesregierung auf, die Not- bremse zu ziehen und bei der Schulischen Assistenz auszusteigen. Die Lan- desregierung ist dabei, 13,2 Mio. Euro ohne irgendeinen Gewinn für die Schulen zu verpulvern.Wir haben aufgezeigt, wie ein vernünftiger Weg aussieht, damit die inklusive Schule gelingen kann. Statt der Schulischen Assistenz müssen mehr Sonderpädagogen im allgemeinbildenden Schulbereich eingesetzt und ein Netzwerk von Inklusionsschulen aufgebaut werden. Die Landesregierung wird sich im kommenden Plenum auf Antrag der FDP-Fraktion zu diesen Vorgängen erklären müssen.“ Dr. Klaus Weber, Pressesprecher, v.i.S.d.P., FDP-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Landeshaus, 24171 Kiel, Postfach 7121, Telefon: 0431 / 988 1488, Telefax: 0431 / 988 1497, E-Mail: fdp-pressesprecher@fdp.ltsh.de, Internet: http://www.fdp-fraktion-sh.de