Christopher Vogt: Beide Tarifparteien sollten auf die Verhältnismäßigkeit ihrer Maßnahmen achten
Presseinformation Wolfgang Kubicki MdL Kubicki, Vorsitzender Christopher Vogt MdL Vogt, Stellvertretender Vorsitzender Dr. Heiner Garg MdL Garg, Parlamentarischer Geschäftsführer Nr. 169 /2015 Kiel, Montag, 4. Mai 2015 Verkehr/GDL-Streik www.fdp-fraktion-sh.de Christopher Vogt: Beide Tarifparteien sollten auf die Verhältnismäßigkeit ihrer Maßnahmen achten Zur aktuellen Diskussion über den erneuten Streik der GDL erklärt der Stell- vertretende Vorsitzende und verkehrspolitische Sprecher der FDP- Landtagsfraktion, Christopher Vogt: Vogt:„Mir fehlt zunehmend das Verständnis für das Vorgehen der GDL, die seit Monaten alles andere als geschickt agiert. Das Streikrecht ist ein sehr ho- hes Gut, das wir nicht in Frage stellen, aber beide Tarifparteien sollten auf die Verhältnismäßigkeit ihrer Maßnahmen achten. Die GDL wäre gut bera- ten, sich mit der Bahn endlich auf einen Schlichter zu einigen.Ich wundere mich aber auch sehr darüber, welche politischen Schlüsse Uni- on und SPD mit dem Tarifeinheitsgesetz aus diesem Streik ziehen. Die Schaffung von Monopolgewerkschaften würde unsere Volkswirtschaft schließlich nicht vor überdrehenden Gewerkschaftsfunktionären bewahren, sondern schlichtweg das Streikrecht zugunsten der SPD-nahen Großge- werkschaften einschränken. Aus unserer Sicht wäre es sinnvoller, wenn das Streikrecht dahingehend reformiert würde, dass sich die Tarifparteien auf einen Schlichter einigen müssen, dessen Schlichtungsspruch verbindlich ist und damit von beiden Tarifparteien respektiert werden muss. Damit könnte man viele Konflikte deutlich verkürzen und würde trotzdem beiden Seiten gerecht werden.“Dr. Klaus Weber, Pressesprecher, v.i.S.d.P., FDP-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Landeshaus, 24171 Kiel, Postfach 7121, Telefon: 0431 / 988 1488, Telefax: 0431 / 988 1497, E-Mail: fdp-pressesprecher@fdp.ltsh.de, Internet: http://www.fdp-fraktion-sh.de