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27.03.15
14:34 Uhr
FDP

Dr. Heiner Garg: Krankenhaushygiene braucht Personal und Geld

Presseinformation

Wolfgang Kubicki MdL Kubicki, Vorsitzender Christopher Vogt MdL Vogt, Stellvertretender Vorsitzender Dr. Heiner Garg MdL Garg, Parlamentarischer Geschäftsführer
Nr. 133/2015 Kiel, Freitag, 27. März 2015
Soziales/Notarztleistungen


Dr. Heiner Garg: Krankenhaushygiene braucht Personal und Geld



www.fdp-fraktion-sh.de Zur Bundesratsinitiative Schleswig-Holsteins für die Finanzierung von mik- robiologischen Screenings erklärt der gesundheitspolitische Sprecher und Parlamentarische Geschäftsführer der FDP-Landtagsfraktion: Dr. Heiner Garg: Garg:
„Die Initiative der Landesregierung zur Verbesserung der Finanzierung mik- robiologischer Screening-Untersuchungen ist ein netter kleiner, aber im- merhin richtiger Schritt.
Um tatsächlich eine signifikante Senkung der Übertragung multiresistenter Keime im Krankenhaus zu erreichen und damit einen deutlich verbesserten Patientenschutz gewährleisten zu können, reichen gut gemeinte Einzelakti- vitäten als Reaktion auf die zurückliegende 4-MRGN Problematik am UKSH, Campus Kiel nicht aus.
Es ist ein Gesamtpaket gefordert, das zu allererst die Krankenhäuser end- lich in die Lage versetzt, die Anforderungen an die Standardhygiene im Krankenhaus auch tatsächlich ohne jede Einschränkung einhalten zu kön- nen. Dazu gehören mehr Zeit und mehr Personal – und damit verbunden ei- ne entsprechend auskömmliche Vergütung der Krankenhäuser. Außerdem müssen zusätzlich zum bestehenden Angebot weitere Lehrstühle für Hygie- nemedizin eingerichtet werden – auch das erfordert finanzielle Mittel. Schließlich ist die laufende Fort-und Weiterbildung des entsprechenden Fachpersonals sicherzustellen. Der Bundesgesundheitsminister hat einiges davon angekündigt. Die Landesgesundheitsministerin beweist guten Willen und schiebt einen gut gemeinten Antrag in den Bundesrat. Am Ende muss Herr Gröhe seinem Kabinettskollegen Schäuble klarmachen, dass hochqua- litative – im wahrsten Sinne des Wortes hygienische – Spitzenmedizin nicht zum Nulltarif zu haben ist.“



Dr. Klaus Weber, Pressesprecher, v.i.S.d.P., FDP-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Landeshaus, 24171 Kiel, Postfach 7121, Telefon: 0431 / 988 1488, Telefax: 0431 / 988 1497, E-Mail: fdp-pressesprecher@fdp.ltsh.de, Internet: http://www.fdp-fraktion-sh.de