Dr. Ekkehard Klug: Stellenkürzungen bei der Landespolizei können auch negative Folgen für den Opferschutz haben
Presseinformation Wolfgang Kubicki MdL Kubicki, Vorsitzender Christopher Vogt MdL Vogt, Stellvertretender Vorsitzender Dr. Heiner Garg MdL Garg, Parlamentarischer Geschäftsführer Nr. 130/2015 Kiel, Donnerstag, 26. März 2015 Innen/Weißer RingDr. Ekkehard Klug: Stellenkürzungen bei der www.fdp-fraktion-sh.de Landespolizei können auch negative Folgen für den Opferschutz haben Zur Vorstellung der Jahresbilanz 2014 des Weißen Rings erklärt der innen- politische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Dr. Ekkehard Klug: Klug:„Der Weiße Ring bietet für viele Kriminalitätsopfer wichtige Hilfe, um mit den besonderen Belastungen des Erlebten umgehen zu können. Deshalb ist die Arbeit des Weißen Rings gar nicht hoch genug einzuschätzen. Im Namen der FDP-Landtagsfraktion danke ich dem Landesvorsitzenden Uwe Döring und den rund 150 landesweit tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Weißen Rings für ihren großen Einsatz für die Opfer von Kriminalität sehr herzlich.Die heutige Pressekonferenz hat noch einmal deutlich gemacht, dass die Zusammenarbeit zwischen Landespolizei und Weißem Ring wichtig ist, um den Geschädigten die bestmögliche Hilfe anbieten zu können. Besorgniser- regend ist, dass es nach Auskunft von Herrn Döring offenbar durch Arbeits- verdichtung und Überlastung der Polizeibeamtinnen und -beamten leider manchmal unterbleibt, über die Angebote des Weißen Rings aufzuklären. Dies zeigt noch einmal deutlich, dass die von der Landesregierung geplan- ten Stellenkürzungen im Bereich der Landespolizei – und die damit zwangs- läufig einhergehende Arbeitsverdichtung – auch negative Auswirkungen auf den Opferschutz in Schleswig-Holstein haben können.Wichtige Hinweise gab der Weiße Ring im Hinblick auf eine mögliche Reform des Opferentschädigungsgesetzes (OEG). Hier hält die FDP-Fraktion es für sinnvoll, den Anwendungsbereich des OEG auch auf Fälle von psychischer Gewalt – wie etwa Stalking – zu erweitern. Könnten wir dies umsetzen, hät- ten wir für den Opferschutz viel erreicht.“Dr. Klaus Weber, Pressesprecher, v.i.S.d.P., FDP-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Landeshaus, 24171 Kiel, Postfach 7121, Telefon: 0431 / 988 1488, Telefax: 0431 / 988 1497, E-Mail: fdp-pressesprecher@fdp.ltsh.de, Internet: http://www.fdp-fraktion-sh.de