Christopher Vogt: Die rot-grün-blaue Landesregierung treibt studierwillige junge Menschen aus dem Land
Presseinformation Wolfgang Kubicki MdL Kubicki, Vorsitzender Christopher Vogt MdL Vogt, Stellvertretender Vorsitzender Dr. Heiner Garg MdL Garg, Parlamentarischer Geschäftsführer Nr. 122/2015 Kiel, Montag, 23. März 2015 Hochschule/HochschulfinanzierungChristopher Vogt: Die rot-grün-blaue Landesregierung www.fdp-fraktion-sh.de treibt studierwillige junge Menschen aus dem Land Zur Absage der Finanzministerin an die in Aussicht gestellten zusätzlichen Mittel für die Hochschulen im Nachtragshaushalt erklärt der Stellvertretende Vorsitzende und hochschulpolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Christopher Vogt Chris Vogt:„Vorletzten Freitag hatte Wissenschaftsstaatssekretär Fischer den Hoch- schulen noch Hoffnung auf zusätzliche Mittel im Nachtragshaushalt ge- macht. Jetzt wird klar, dass der Ministerpräsident und seine Finanzministe- rin davon überhaupt nichts halten. Über mangelnde Kommunikation inner- halb der Landesregierung wundert sich ja schon niemand mehr, aber diese Aussage der Ministerin hat leider schwerwiegende Folgen für unsere Hoch- schullandschaft. Die Not der Hochschulen muss dieser Landesregierung entweder egal oder noch immer nicht richtig präsent sein - beides wäre nicht nur für unsere Hochschulen, sondern für die Entwicklung unseres Bundeslandes insgesamt fatal. Es wird immer deutlicher, dass die Landes- regierung die elementare Bedeutung der Hochschulen für die Zukunftsfä- higkeit unseres Bundeslandes verkennt und ihre Prioritätensetzung entspre- chend falsch und chancenvernichtend ist. Es rächt sich nun, dass die Lan- desregierung die guten finanziellen Vorzeichen in den letzten Jahren vor al- lem für ihre politischen Projekte und nicht für die Erfüllung der staatlichen Kernaufgaben verwendet hat.Wenn die Hochschulen unseres Landes von der Landesregierung nicht end- lich die benötigten Mittel erhalten, um den doppelten Abiturjahrgang im nächsten Jahr vernünftig vorbereiten zu können, droht unserem Bundesland ein weiterer vermeidbarer Verlust von tausenden talentierten jungen Men- schen. Mit ihrem Dilettantismus und ihrer Arbeitsverweigerung treibt die Landesregierung studierwillige junge Menschen geradezu aus dem Land. Es ist noch nicht zu spät, um die Hochschulen auf den zusätzlichen Studenten- ansturm besser vorzubereiten, aber es müsste jetzt was geschehen und nicht erst im nächsten Jahr, vor allem wenn man an das zusätzlich benötigte Personal schaut.“Dr. Klaus Weber, Pressesprecher, v.i.S.d.P., FDP-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Landeshaus, 24171 Kiel, Postfach 7121, Telefon: 0431 / 988 1488, Telefax: 0431 / 988 1497, E-Mail: fdp-pressesprecher@fdp.ltsh.de, Internet: http://www.fdp-fraktion-sh.de