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05.03.15
12:20 Uhr
FDP

Christopher Vogt: Die Entscheidung der Jury ist eine schallende Ohrfeige für die Landesregierung

Presseinformation

Wolfgang Kubicki MdL Kubicki, Vorsitzender Christopher Vogt MdL Vogt, Stellvertretender Vorsitzender Dr. Heiner Garg MdL Garg, Parlamentarischer Geschäftsführer
Nr. 83/ 2015 Kiel, Donnerstag, 5. März 2015
Hochschule/Lehrerbildung


Christopher Vogt: Die Entscheidung der Jury ist eine schallende Ohrfeige für die Landesregierung



www.fdp-fraktion-sh.de Zu der Meldung, dass schleswig-holsteinische Hochschulen beim Bundeswettbe- werb „Qualitätsoffensive Lehrerbildung" leer ausgegangen sind, erklärt der Stell- vertretende Vorsitzende und hochschulpolitische Sprecher der FDP- Landtagsfraktion, Christopher Vogt Vogt:
„Diese Jury-Entscheidung ist eine schlechte Nachricht für die Hochschulen des Landes und eine schallende Ohrfeige für die rot-grün-blaue Landesre- gierung, deren Reform der Lehramtsausbildung sich erneut als völliger Murks erweist. Die rein ideologisch motivierte Reform der Lehramtsausbil- dung und die finanzielle Vernachlässigung der Hochschulen durch die Lan- desregierung schaden unseren Hochschulen. Es ist ja kein Zufall, dass die Mittel nun nach Hessen und Bayern fließen werden. Das sollte der Landes- regierung wirklich zu denken geben.
Die FDP-Landtagsfraktion hatte sich bei ihrem Gesetzentwurf zur Lehrer- ausbildung in erster Linie am hessischen Gesetz orientiert, weil dies für mehr Qualität in der Ausbildung gesorgt und auch zu unserer aktuellen Schulstruktur gepasst hätte. Die rot-grün-blaue Koalition geht mit ihrem Ge- setz weit über die bestehende Schulstruktur hinaus und bereitet damit be- reits die Einführung der Einheitsschule vor. Es ist kein Wunder, dass dies die Fachleute nicht überzeugt. Hinzu kommen die Schmalspurfinanzierung und die Planlosigkeit bei der Umsetzung der Reform. Da gibt es noch immer sehr viele Unklarheiten (siehe auch Antwort der Landesregierung auf meine Klei- ne Anfrage Drucksache 18/2519), und es ist keine Überraschung, dass auf dieser Reform basierende Anträge auf Bundesebene auf Skepsis und Ableh- nung stoßen.
Es zeigt sich erneut, dass es ein großer Fehler der Landesregierung war, den Schwerpunkt bei der Reform der Lehrerausbildung auf Ideologie und nicht auf Qualitätsverbesserungen zu legen. Die Landesregierung hatte die Bun- desmittel ja bereits eingeplant, und wir erwarten von der Ministerin jetzt ei- ne Antwort darauf, wie dies kompensiert werden soll, falls Schleswig- Holstein auch in der zweiten Wettbewerbsrunde leer ausgehen sollte.“
Dr. Klaus Weber, Pressesprecher, v.i.S.d.P., FDP-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Landeshaus, 24171 Kiel, Postfach 7121, Telefon: 0431 / 988 1488, Telefax: 0431 / 988 1497, E-Mail: fdp-pressesprecher@fdp.ltsh.de, Internet: http://www.fdp-fraktion-sh.de