Navigation und Service des Schleswig-Holsteinischen Landtags

Springe direkt zu:

Diese Webseite verwendet ausschließlich für die Funktionen der Website zwingend erforderliche Cookies.

Datenschutzerklärung

Pressefilter

Zurücksetzen
03.03.15
17:34 Uhr
FDP

Christopher Vogt: Die Benachteiligung des Grundschullehramtes ist nicht nachvollziehbar

Presseinformation

Wolfgang Kubicki MdL Kubicki, Vorsitzender Christopher Vogt MdL Vogt, Stellvertretender Vorsitzender Dr. Heiner Garg MdL Garg, Parlamentarischer Geschäftsführer
Nr. 081/2015 Kiel, Dienstag, 3. März 2015
Hochschule/Lehrerbesoldung



Christopher Vogt: Die Benachteiligung des Grundschullehramtes ist nicht nachvollziehbar



www.fdp-fraktion-sh.de Zu den Plänen der Landesregierung zur Lehrerbesoldung erklärt der hochschulpoli- tische Sprecher und Stellvertretende Fraktionsvorsitzende der FDP- Landtagsfraktion, Christopher Vogt:
„Es wurde auch höchste Zeit, dass die Landesregierung ihr lange angekün- digtes Konzept zur Neuordnung der Lehrerbesoldung vorlegt. Dies war ins- besondere durch die Neuordnung der Lehramtsausbildung im vergangenen Jahr dringend notwendig geworden. Wir erwarten nun von Finanzministerin Heinold auch eine klare Antwort auf die elementare Frage, wie die Landes- regierung die immensen Mehrkosten dieser Reform dauerhaft finanzieren will.
Die meisten Eckpunkte sind keine Überraschung. Die Abschaffung des Gymnasiallehrers halten wir bekanntermaßen für falsch, aber es entspricht zumindest einer gewissen Logik, nun auch die Besoldung beim Sekundarschullehramt anzugleichen, um Ungerechtigkeiten zu vermeiden. Wir können jedoch nicht nachvollziehen, warum SPD und Grüne Grundschul- lehrerinnen und Grundschullehrer schlechter bezahlen wollen, obwohl diese nun quasi die gleiche Ausbildung wie die anderen absolvieren müssen. Auf diesen Punkt hatten wir bei der Diskussion über die Reform der Lehreraus- bildung mehrfach hingewiesen.
Während SPD und Grüne ansonsten verbissen für ein Entgeltgleichheitsge- setz kämpfen, nehmen sie solche Ungerechtigkeiten offenbar achselzu- ckend in Kauf, wenn sie selbst in der Verantwortung sind, für faire Bezah- lung zu sorgen. Diese Benachteiligung des Grundschullehramtes trifft vor al- lem Frauen und ist ausschließlich finanzpolitisch motiviert, auch wenn die Landesregierung etwas anderes erklärt. Der Leitsatz 'Gleicher Lohn für glei- che Arbeit' gilt bei SPD und Grünen offenbar nur, wenn sie sich keine Ge- danken über die Finanzierung machen müssen. Es wäre mehr als nur scheinheilig, wenn die Fraktionen von SPD und Grünen dies mittragen wür- den."
Dr. Klaus Weber, Pressesprecher, v.i.S.d.P., FDP-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Landeshaus, 24171 Kiel, Postfach 7121, Telefon: 0431 / 988 1488, Telefax: 0431 / 988 1497, E-Mail: fdp-pressesprecher@fdp.ltsh.de, Internet: http://www.fdp-fraktion-sh.de