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10.02.15
16:03 Uhr
FDP

Christopher Vogt: Die Äußerungen des Ministerpräsidenten sind ziemlich dreist und helfen den Hochschulen nicht weiter

FDP Landtagsfraktion Schleswig-Holstein 1



Presseinformation
Wolfgang Kubicki, MdL Nr. 050 / 2015 Vorsitzender Christopher Vogt, MdL Stellvertretender Vorsitzender Kiel, Dienstag, 10. Februar 2015 Dr. Heiner Garg, MdL Parlamentarischer Geschäftsführer

Hochschule / Doppelter Abiturjahrgang



www.fdp-fraktion-sh.de Christopher Vogt: Die Äußerungen des Ministerpräsidenten sind ziemlich dreist und helfen den Hochschulen nicht weiter Zur Ankündigung von Ministerpräsident Albig, den Hochschulen Hilfe bei der Bewältigung des anstehenden doppelten Abiturjahrgänge zu leisten, erklärt der Stellvertretende Vorsitzende und hochschulpolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Christopher Vogt:
„Nicht nur vor dem Hintergrund des anstehenden doppelten Abitur- jahrganges im Jahr 2016 brauchen die chronisch unterfinanzierten Hochschulen dringend mehr Unterstützung für eine bessere Ausstat- tung und für mehr Personal von Seiten der Landesregierung. Die rot- grün-blaue Landesregierung hat die schwierige und teils sogar pre- käre Lage an den Hochschulen seit ihrem Amtsantritt konsequent ig- noriert und immer wieder vertagt. Die vorhandenen finanziellen Spiel- räume kamen stets anderen Bereichen zugute. Es müssen nun end- lich konkrete und kurzfristig helfende Maßnahmen von der Landes- regierung kommen. Die Hochschulen brauchen endlich mehr als ein wenig weiße Salbe und viel heiße Luft.
Wenn es der Landesregierung mit einer verstärkten Unterstützung der Hochschulen wirklich ernst gewesen wäre, hätte sie die finanziel- le Entlastung des Landes bei den BAföG-Mitteln nicht komplett an- derweitig verteilt, obwohl vereinbart war, dass davon in erster Linie die Hochschulen profitieren sollten. Auch unsere gegenfinanzierten Vorschläge zur Erhöhung der Hochschuletats wurden von Rot-Grün- Blau zuletzt erst wieder vor wenigen Wochen abgelehnt. Die aktuel- len Äußerungen des Ministerpräsidenten kommen vor diesem Hin- tergrund ziemlich dreist und heuchlerisch daher und werden den Hochschulen nicht weiterhelfen. Das alte Motto ‚Wenn ich nicht mehr weiter weiß, gründe ich einen Arbeitskreis’ wird dieser Landesregie- rung sehr schnell auf die Füße fallen, wenn sie nicht endlich etwas Handfestes vorlegt.“

Dr. Klaus Weber, Pressesprecher, v.i.S.d.P., FDP-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Landeshaus, 24171 Kiel, Postfach 7121, Telefon: 0431 / 988 1488, Telefax: 0431 / 988 1497, E-Mail: fdp-pressesprecher@fdp.ltsh.de, Internet: http://www.fdp-fraktion-sh.de