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08.12.14
13:42 Uhr
FDP

Anita Klahn: Weil nicht sein kann, was nicht sein darf, wird die Verordnungskeule geschwungen

FDP Landtagsfraktion Schleswig-Holstein 1



Presseinformation
Wolfgang Kubicki, MdL Nr. 486 / 2014 Vorsitzender Christopher Vogt, MdL Stellvertretender Vorsitzender Kiel, Montag, 8. Dezember 2014 Dr. Heiner Garg, MdL Parlamentarischer Geschäftsführer

Bildung / Gemeinschaftsschulen mit Oberstufe



www.fdp-fraktion-sh.de Anita Klahn: Weil nicht sein kann, was nicht sein darf, wird die Verordnungskeule geschwungen Zur aktuellen Berichterstattung über den Verordnungsentwurf der Landesregierung zur Einführung von Schulplatzquotierungen für Gemeinschaftsschulen mit Oberstufe erklärt die bildungspolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion, Anita Klahn:
„Wenn die rot-grün-blaue Bildungsphantasiewelt mit der Wirklichkeit in Kontakt kommt und nicht die gewünschten Ergebnisse produziert, dann muss mit der obrigkeitsstaatlichen Brechstange halt etwas nachgeholfen werden. Denn die linke Regierungskoalition weiß ja am Besten, was gut für die Menschen ist, auch wenn diese es selbst noch gar nicht wissen.
Die neu eingerichteten Oberstufen an Gemeinschaftsschulen erfüllen keine fachlich begründete Funktion. Sie sind viel zu klein und ver- schlingen deshalb Ressourcen, die wir an anderer Stelle im Schul- system dringender gebrauchen können. Es bestehen ausreichend Oberstufenkapazitäten an Gymnasien und berufsbildenden Schulen. Was allen vorher klar war, gesteht jetzt auch die Landesregierung mit ihrem Verordnungsentwurf ein. Weil nicht ausreichend leistungsstar- ke Schüler auf diesen Schulen angemeldet werden und die Eltern für ihre Kinder lieber Gymnasien und berufsbildende Schulen wählen, muss vonseiten des Ministeriums nachgeholfen werden. Weil nicht sein kann, was nicht sein darf, wird die Verordnungskeule ge- schwungen.
Im Sinne besserer Bildung wäre es wünschenswert, wenn die Abge- ordneten von SPD, Grünen und SSW die vielfach geäußerten Be- denken gegen ihre bildungspolitischen Ziele auch einmal ernst neh- men würden. Denn damit wäre die ständig praktizierte Bevormun- dung der Betroffenen entbehrlich.“

Dr. Klaus Weber, Pressesprecher, v.i.S.d.P., FDP-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Landeshaus, 24171 Kiel, Postfach 7121, Telefon: 0431 / 988 1488, Telefax: 0431 / 988 1497, E-Mail: fdp-pressesprecher@fdp.ltsh.de, Internet: http://www.fdp-fraktion-sh.de