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13.11.14
13:49 Uhr
FDP

Wolfgang Kubicki: Das Gebaren Stegners erinnert fatal an eine Zeit, die wir hier nie wieder haben wollten

FDP-Landtagsfraktion Schleswig-Holstein 1



Presseinformation Es gilt das gesprochene Wort!
Sperrfrist Redebeginn Wolfgang Kubicki, MdL Vorsitzender Christopher Vogt, MdL Nr. 447 / 2014 Stellvertretender Vorsitzender Dr. Heiner Garg, MdL Parlamentarischer Geschäftsführer Kiel, Donnerstag, 13. November 2014

Landtag / Landeszentrale für politische Bildung



www.fdp-fraktion-sh.de Wolfgang Kubicki: Das Gebaren Stegners erinnert fatal an eine Zeit, die wir hier nie wieder haben wollten In seiner Rede zu TOP 8 (Landeszentrale für politische Bildung) erklärt der Vorsitzende der FDP-Landtagsfraktion, Wolfgang Kubicki:
„Sehr geehrte Kollegen von den regierungstragenden Fraktionen: Ich würde ja gerne glauben, dass Sie es ernst meinen, wenn Sie erklä- ren, dieses Gesetz hätten Sie schon von langer Hand geplant. Der Ablauf, den wir alle kennen, spricht aber eine vollkommen andere Sprache.
Denn vielmehr ist es so, dass es Ihnen faktisch darum geht, einen Kandidaten für die Leitung der Landeszentrale zu verhindern, der Herrn Dr. Stegner nicht gepasst hat. Es gab eine korrekte Ausschrei- bung, ein Bewerbungsverfahren und eine Bestenauslese. Am Ende musste Herr Dr. Stegner feststellen, dass sich sein Wille nicht durch- gesetzt hat. Das ist der Grund für diesen Gesetzentwurf.
Dieser Geburtsfehler wird dauerhaft auf der Landeszentrale für politi- sche Bildung lasten. Denn der Verdacht steht im Raum, dass es Ih- nen hierbei nur darum geht, über die Landeszentrale für politische Bildung sozialdemokratische Informationspolitik zu machen. Herr Dr. Stegner, ich sage es Ihnen ganz deutlich: Ihnen gehört das Land Schleswig-Holstein nicht! Und ich rufe die Koalitionäre von Grünen und SSW auf, sich auf dieses persönliche Machtspiel Stegners nicht einzulassen. Wenn dieses Gesetz durchgeht, riskieren Sie, dass wir in diesem Parlament dauerhaft Unfrieden haben.
Dieses Gebaren Stegners erinnert fatal an eine Zeit, die wir hier nie wieder haben wollten. Wir haben uns damals geschworen, dass es nie wieder so weit kommt. Sie untergraben diesen Konsens nachhal- tig. Dr. Klaus Weber, Pressesprecher, v.i.S.d.P., FDP-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Landeshaus, 24171 Kiel, Postfach 7121, Telefon: 0431 / 988 1488, Telefax: 0431 / 988 1497, E-Mail: fdp-pressesprecher@fdp.ltsh.de, Internet: http://www.fdp-fraktion-sh.de 2
Wenn es Ihnen wirklich darum gegangen wäre, für die Landeszentra- le eine größere Überparteilichkeit zu schaffen, dann wäre es sinnvoll gewesen, auch die anderen Fraktionen in diesen Prozess einzube- ziehen. Dass Sie das nicht getan haben, zeigt die Unredlichkeit Ihrer Argumentation.“



Dr. Klaus Weber, Pressesprecher, v.i.S.d.P., FDP-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Landeshaus, 24171 Kiel, Postfach 7121, Telefon: 0431 / 988 1488, Telefax: 0431 / 988 1497, E-Mail: fdp-pressesprecher@fdp.ltsh.de, Internet: http://www.fdp-fraktion-sh.de