Christopher Vogt: Der Wettbewerb im Bahnbereich muss politisch gefördert und nicht gebremst werden
FDP-Landtagsfraktion Schleswig-Holstein 1Presseinformation Wolfgang Kubicki, MdL Nr. 436 / 2014 Vorsitzender Christopher Vogt, MdL Stellvertretender Vorsitzender Kiel, Dienstag, 4. November 2014 Dr. Heiner Garg, MdL Parlamentarischer GeschäftsführerVerkehr / Bahnstreik www.fdp-fraktion-sh.de Christopher Vogt: Der Wettbewerb im Bahnbereich muss politisch gefördert und nicht gebremst werden Zur erneuten Streikankündigung der GDL erklärt der Stellvertretende Vor- sitzende und verkehrspolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Chris- topher Vogt:„Man kann lange darüber streiten, ob man gut beraten war, den Lok- führern den Beamtenstatus zu entziehen, solange die Bahn in vielen Bereichen noch Monopolist ist. So richtig stimmig war das nicht und es hat die derzeitige Situation bei der Bahn verursacht. Die Streiks sind für die Bahnkunden natürlich eine große Belastung, aber wir können die Forderungen der Lokführer zumindest besser nachvoll- ziehen als den Streik der Lufthansa-Piloten. Ob die GDL jedoch gut beraten ist, diesen Tarifstreit bei den Zugbegleitern zum Machtkampf mit der EVG zu nutzen und derart lange zu streiken, glaube ich nicht. Jede Gewerkschaft muss sich auch immer ihrer gesellschaftlichen Verantwortung bewusst sein.Dieser Machtkampf der Gewerkschaften rechtfertigt jedoch keine Forderungen nach einer gesetzlich herbeigeführten Einheitsgewerk- schaft. Dies wäre nichts anderes als eine Einschränkung des Streik- rechts zugunsten des Gewerkschaftsbundes. Dieser Weg würde auf lange Sicht weder den Bahnbeschäftigten noch den Bahnkunden hel- fen. Der DGB muss sich damit abfinden, dass es auch unter den Gewerkschaften Wettbewerb gibt. Andersherum wird ein Schuh draus: Wir brauchen nicht weniger Wettbewerb bei den Gewerk- schaften, sondern endlich deutlich mehr Wettbewerb auf der Schie- ne, die Streiks von solchem Ausmaß zukünftig nicht mehr so leicht möglich machen. Der Wettbewerb im Bahnbereich muss politisch ge- fördert und nicht gebremst werden. Zum Glück hatte Schwarz-Gelb auf Initiative der FDP die Fernbusse erlaubt, die den Streik der Lok- führer jetzt zumindest teilweise auffangen.“Dr. Klaus Weber, Pressesprecher, v.i.S.d.P., FDP-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Landeshaus, 24171 Kiel, Postfach 7121, Telefon: 0431 / 988 1488, Telefax: 0431 / 988 1497, E-Mail: fdp-pressesprecher@fdp.ltsh.de, Internet: http://www.fdp-fraktion-sh.de