Anita Klahn: Albigs "Schulfrieden" gibt es nicht
FDP-Landtagsfraktion Schleswig-Holstein 1Presseinformation Wolfgang Kubicki, MdL Nr. 435 / 2014 Vorsitzender Christopher Vogt, MdL Stellvertretender Vorsitzender Kiel, Montag, 3. November 2014 Dr. Heiner Garg, MdL Parlamentarischer GeschäftsführerBildung / NDR-Umfrage www.fdp-fraktion-sh.de Anita Klahn: Albigs „Schulfrieden“ gibt es nichtZu den bildungspolitischen Ergebnissen der NDR-Umfrage erklärt die bil- dungspolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion, Anita Klahn:„Die neuesten Zahlen der NDR-Umfrage zur Bildungspolitik dieser Landesregierung dürften für die Koalitionäre eigentlich nicht überra- schend gewesen sein. Zu viele Maßnahmen dieser Koalition waren unsinnig oder auch kontraproduktiv.Wer nämlich – wie Rot-Grün-Blau – ohne Rücksicht auf Verluste die vorrangig ideologisch motivierte Stärkung der Gemeinschaftsschulen vorantreibt und dieser Schulart überproportionale Lehrerplanstellen- zuweisungen gibt, macht kleine Grundschulstandorte, die Gymnasien und DaZ-Zentren zu den Verlierern der eigenen bildungspolitischen Reformen.Zwangseinschulungen mit sechs Jahren bleiben wider besseres Wissen erhalten. Der Abschaffung von Notenzeugnissen und Schul- artempfehlung folgt eine Reduzierung der Kenntnisse in der Recht- schreibung.Inklusion wird zwangsweise übergestülpt – ohne Konzept, ohne Per- sonal, ohne zusätzlich finanzielle Mittel. Die angekündigten Schulas- sistenzen können nicht einmal jeder Grundschule eine Fachkraft si- chern und deren Qualifikation bleibt völlig im Unklaren. Außerdem ist die Frage zur Finanzierung der individuellen Schulbegleitung noch ungeklärt. Die Erfassung von Unterrichtsausfall sowie die Planung des zukünftigen Personalbedarfs erscheint der Landesregierung viel zu schwierig und wird nicht richtig vorangetrieben.Es ist schon faszinierend, wie diese Landesregierung einen bil- dungspolitischen Scherbenhaufen als erfolgreiches Ergebnis ihrer Arbeit bezeichnet. Wenn Ministerpräsident Albig jetzt erklärt, es gäbe ‚Schulfrieden’ im Land, dann ist das bestenfalls Ausdruck von Reali- tätsverweigerung.“ Dr. Klaus Weber, Pressesprecher, v.i.S.d.P., FDP-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Landeshaus, 24171 Kiel, Postfach 7121, Telefon: 0431 / 988 1488, Telefax: 0431 / 988 1497, E-Mail: fdp-pressesprecher@fdp.ltsh.de, Internet: http://www.fdp-fraktion-sh.de