Christopher Vogt: Bund, Land und Bahn sollten am Sund eine Tunnellösung anstreben
FDP-Landtagsfraktion Schleswig-Holstein 1Presseinformation Wolfgang Kubicki, MdL Nr. 379 / 2014 Vorsitzender Christopher Vogt, MdL Stellvertretender Vorsitzender Kiel, Freitag, 12. September 2014 Dr. Heiner Garg, MdL Parlamentarischer GeschäftsführerVerkehrsinfrastruktur / Fehmarnsund-Querung www.fdp-fraktion-sh.de Christopher Vogt: Bund, Land und Bahn sollten am Sund eine Tunnellösung anstrebenZur aktuellen Diskussion über eine neue Fehmarnsund-Querung er- klärt der Stellvertretende Vorsitzende und verkehrspolitische Spre- cher der FDP-Landtagsfraktion, Christopher Vogt:„Natürlich müssen alle denkbaren Varianten für eine neue, leistungs- fähigere Sundquerung geprüft werden. Wir plädieren dafür, dass die Nutzer der Festen Beltquerung zukünftig auch am Sund durch einen Tunnel fahren können. Das wäre aus unserer Sicht die sinnvollste Lösung. Die Vorstellung der Bundesregierung, neben die bestehende Brücke zwei neue zu setzen, kann nun wirklich nicht der Weisheit letzter Schluss sein. Der ‚Kleiderbügel’ ist seit Jahrzehnten das Wahrzeichen der Region. Dieses Bild sollte nach Möglichkeit nicht kaputtgemacht werden. Es ist auch fraglich, ob der Plan des Bundes mit den zwei zusätzlichen Brücken aus denkmalschutzrechtlichen Gründen überhaupt umsetzbar ist. Der denkmalschutzrechtliche Um- gebungsschutz könnte den Bau zweier Brücken in unmittelbarer Nä- he nicht zulassen und sollte auch nicht prioritär angestrebt werden.In Anbetracht des sehr kleinen Planungs- und Bauzeitfensters fordert die FDP-Landtagsfraktion, dass einer Tunnellösung bei der Planung der neuen Sund-Querung der Vorzug gegeben werden sollte. Bei der Sundquerung wurde leider schon zu viel Zeit verspielt. Jetzt muss es schnell gehen. Die neue Sundquerung sollte einerseits möglichst schnell realisiert werden, damit das Nadelöhr am Sund nicht zu ei- nem dauerhaften Problem wird, andererseits aber auch eine für die nächsten 100 Jahre tragfähige Lösung darstellen. Die hohen Kosten sind natürlich ein Problem. Umso wichtiger ist es, dass sich Bund und Land dafür einsetzen, dass für diese Achse von europäischer Bedeu- tung auch europäische Mittel fließen.“Dr. Klaus Weber, Pressesprecher, v.i.S.d.P., FDP-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Landeshaus, 24171 Kiel, Postfach 7121, Telefon: 0431 / 988 1488, Telefax: 0431 / 988 1497, E-Mail: fdp-pressesprecher@fdp.ltsh.de, Internet: http://www.fdp-fraktion-sh.de