Christopher Vogt: Minister Meyer sollte seine Hamburger Genossen zur Vernunft bringen
FDP-Landtagsfraktion Schleswig-Holstein 1Presseinformation Wolfgang Kubicki, MdL Nr. 339 / 2014 Vorsitzender Christopher Vogt, MdL Stellvertretender Vorsitzender Kiel, Mittwoch, 6. August 2014 Dr. Heiner Garg, MdL Parlamentarischer GeschäftsführerVerkehr / Norddeutsche Kooperation www.fdp-fraktion-sh.de Christopher Vogt: Minister Meyer sollte seine Hamburger Genossen zur Vernunft bringen Zur aktuellen Berichterstattung der „Bild-Zeitung“ über das Auswei- chen Hamburger Pendler auf Park-and-Ride-Plätze benachbarter Bundesländer erklärt der Stellvertretende Vorsitzende und verkehrs- politische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Christopher Vogt:„Das jüngste Projekt des Hamburger SPD-Senats, für alle 9.400 städtischen Park-and-Ride-Plätze Gebühren zu erheben, ist wirklich ein Stück aus dem Tollhaus. Diese Maßnahme führt nicht nur zum ausweichenden Parken in angrenzenden Wohngebieten, sondern auch dazu, dass Hamburger Pendler nun mitunter aus der Hanse- stadt heraus fahren, ihre Autos auf den dort kostenfreien Parkplätzen abzustellen, um dann anschließend mit dem ÖPNV wieder in die Stadt hinein zu fahren. Da die Pendler hierdurch weitere Wege als bisher auf sich nehmen, kann man vernünftigerweise nicht von einer ökologisch sinnvollen Maßnahme des Senats sprechen.Es hätte dem Senat bereits im Vorhinein einleuchten können, dass ein Großteil der Pendler neben den Kosten für den öffentlichen Nah- verkehr nicht auch noch die Kosten für das Parken ihrer Fahrzeuge tragen will. Mit dieser kontraproduktiven Maßnahme wird der eigent- liche Sinn von Park-and-Ride-Angeboten ausgehebelt, denn wer durch höhere Kosten dafür bestraft wird, dass er auf den ÖPNV um- steigt, nutzt diesen eben nicht so wie allgemein gewünscht. Dies gilt nicht nur für die aus Schleswig-Holstein kommenden, sondern auch für innerstädtische Pendler.Verkehrsminister Meyer sollte seine sozialdemokratischen Partei- freunde im Sinne der Norddeutschen Kooperation zur Vernunft brin- gen. Nachdem der Hamburger Senat bereits die Realisierung der neuen S21 erneut verzögert hat, ist dieser unausgegorene Vorstoß binnen kürzester Zeit die nächste verkehrspolitische Zumutung desDr. Klaus Weber, Pressesprecher, v.i.S.d.P., FDP-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Landeshaus, 24171 Kiel, Postfach 7121, Telefon: 0431 / 988 1488, Telefax: 0431 / 988 1497, E-Mail: fdp-pressesprecher@fdp.ltsh.de, Internet: http://www.fdp-fraktion-sh.de 2 Hamburger SPD-Senats für Schleswig-Holstein in diesem Sommer. Dieser Unsinn muss schnellstmöglich korrigiert werden.“Dr. Klaus Weber, Pressesprecher, v.i.S.d.P., FDP-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Landeshaus, 24171 Kiel, Postfach 7121, Telefon: 0431 / 988 1488, Telefax: 0431 / 988 1497, E-Mail: fdp-pressesprecher@fdp.ltsh.de, Internet: http://www.fdp-fraktion-sh.de