Christopher Vogt: Die Friede-Freude-Eierkuchen-Mentalität der Koalitionäre wird langsam peinlich
FDP-Landtagsfraktion Schleswig-Holstein 1PresseinformationNr. 302 / 2014 Wolfgang Kubicki, MdL Vorsitzender Christopher Vogt, MdL Stellvertretender Vorsitzender Kiel, Mittwoch, 2. Juli 2014 Dr. Heiner Garg, MdL Parlamentarischer GeschäftsführerHochschule / Lehrerbildung www.fdp-fraktion-sh.de Christopher Vogt: Die Friede-Freude-Eierkuchen- Mentalität der Koalitionäre wird langsam peinlich Zur aktuellen Pressemitteilung des grünen Abgeordneten Rasmus Andre- sen (Nr. 285.14) erklärt der Stellvertretende Vorsitzende und hochschulpoli- tische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Christopher Vogt:„Die aktuelle Pressemitteilung des grünen Kollegen Andresen geht an der Realität vorbei. Es sei daran erinnert, dass die Christian- Albrechts-Universität zu Kiel – immerhin die größte Hochschule des Landes – wie auch die FDP-Fraktion in ihrem Gesetzentwurf vorschlägt, die Lehrerausbildung in Schleswig-Holstein schulartbezogen zu gestalten. Das hieße konkret: In Flensburg würden die Lehrer für die Grundschulen und Gemeinschaftsschulen, in Kiel würden die Lehrer für die Gymnasien ausgebildet. Damit gäbe es das von Rot-Grün-Blau geplante und sehr kostspielige Problem der Doppelstrukturen nicht.Die Friede-Freude-Eierkuchen-Mentalität der Koalitionäre wird langsam wirklich peinlich. Die Koalition schiebt zentrale Problemfragen einfach auf einen späteren Zeitpunkt ab und schafft zusätzlich neue. Die völlig unklare Besoldungsfrage zählt ebenso dazu wie das von den Koalitionären schnöde beiseite gewischte Problem, dass die Gemeinschaftsschulen ohne Oberstufe durch die Reform der Koalition in Zukunft keine Ausbildungsschulen mehr sein können.Dieses Gesetz darf vor der Klärung der vielen zentralen Fragen nicht verabschiedet werden. Das wäre unverantwortlich. Wüste Pöbeleien gegenüber einer angeblich ideenlosen Opposition sind in diesem Zu- sammenhang nur der klägliche Versuch, von den eklatanten Schwä- chen des eigenen Gesetzes lautstark abzulenken.“Dr. Klaus Weber, Pressesprecher, v.i.S.d.P., FDP-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Landeshaus, 24171 Kiel, Postfach 7121, Telefon: 0431 / 988 1488, Telefax: 0431 / 988 1497, E-Mail: fdp-pressesprecher@fdp.ltsh.de, Internet: http://www.fdp-fraktion-sh.de