Anita Klahn: Ministerin Alheit muss jetzt handeln!
FDP-Landtagsfraktion Schleswig-Holstein 1Presseinformation Wolfgang Kubicki, MdL Nr. 292 / 2014 Vorsitzender Christopher Vogt, MdL Stellvertretender Vorsitzender Kiel, Donnerstag, 26. Juni 2014 Dr. Heiner Garg, MdL Parlamentarischer GeschäftsführerGesundheit / Geburtshilfe www.fdp-fraktion-sh.de Anita Klahn: Ministerin Alheit muss jetzt handeln! Zur geplanten Schließung der Geburtshilfe in Oldenburg erklärt die familenpolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion, Anita Klahn:„Die Aussagen von Prof. Dr. Kreienberg in den ‚Lübecker Nachrich- ten‘ sind eindeutig. Wenn der Vorsitzende der Leitlinienkommission der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften ausführt, dass der nördliche Oldenburger und Fehmarner Raum durch eine Schließung der Geburtshilfe in Oldenburg gynäkologisch unterver- sorgt ist, dann kann man nicht mehr so weitermachen wie bisher. Mi- nisterin Alheit muss jetzt handeln! Die Ministerin muss aufhören zu sagen, was alles nicht geht, sondern stattdessen endlich aktiv wer- den. Das Wohl der Schwangeren muss im Vordergrund stehen. Es liegt zudem kein vernünftiges Geburts- und Rettungskonzept vor. Auch aus diesem Grund ist eine Schließung der Geburtshilfe völlig unverantwortlich.Auch ist völlig unklar, auf welcher Datenlage das Ministerium über- haupt sein Urteil zur Geburtssituation in Oldenburg trifft. In der Ant- wort auf meine Kleine Anfrage zur Situation der Perinatalzentren (Drs. 18/1928) erklärt das Ministerium selbst, dass überhaupt keine Daten zur Auslastung von Kreißsälen und Perinatalzentren vorliegen. Fakten vor Ort zu schaffen, ohne überhaupt irgendwelches Wissen über die Lage zu besitzen, ist leichtsinnig, wenn nicht sogar fahrläs- sig.Von Expertenseite wird eine ungefähre Fahrtzeit von 30 Minuten zur nächsten geburtshilflichen Einrichtung als fachlich vertretbar einge- stuft. Diese Vorgabe kann für die Region bei der Schließung der Sta- tion in Oldenburg offenkundig nicht erfüllt werden. Die Schließung darf daher nicht erfolgen. Die FDP fordert von der Landesregierung, eine Perspektive für die Geburtshilfe in Oldenburg zu entwickeln.“Dr. Klaus Weber, Pressesprecher, v.i.S.d.P., FDP-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Landeshaus, 24171 Kiel, Postfach 7121, Telefon: 0431 / 988 1488, Telefax: 0431 / 988 1497, E-Mail: fdp-pressesprecher@fdp.ltsh.de, Internet: http://www.fdp-fraktion-sh.de