Dr. Heiner Garg: Versorgung geht anders!
FDP-Landtagsfraktion Schleswig-Holstein 1Presseinformation Wolfgang Kubicki, MdL Nr. 232 / 2014 Vorsitzender Christopher Vogt, MdL Stellvertretender Vorsitzender Kiel, Mittwoch, 21. Mai 2014 Dr. Heiner Garg, MdL Parlamentarischer GeschäftsführerGesundheit / Kindernotfallambulanz UKSH www.fdp-fraktion-sh.de Dr. Heiner Garg: Versorgung geht anders! Zur heutigen Berichterstattung in den „Kieler Nachrichten“ zur Schließung der Kindernotfallambulanz am UKSH erklärt der Parla- mentarische Geschäftsführer und gesundheitspolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Dr. Heiner Garg:„Eltern stehen mit ihre kranken Kindern vor der verschlossenen Tür der Kindernotfallaufnahme des Maximalversorgers UKSH. Der ent- schuldigt sich lapidar und verweist auf die Kassenärztliche Vereini- gung Schleswig-Holstein (KVSH), die angeblich zu wenig bezahlt. Durch wechselseitige Schuldzuweisungen stellt man keine Versor- gung sicher. Eine der zentralen Fragen lautet in diesem Zusammen- hang, ob und falls ja zu welchem Zeitpunkt das UKSH vor Schlie- ßung seiner Kindernotfallambulanz Verhandlungen mit der KVSH aufgenommen hat, um eine höhere Vergütung zu erwirken.Darüber hinaus möchte ich wissen, wann und in welcher Form das UKSH die Patientinnen und Patienten sowie die Öffentlichkeit über die Schließung der Kindernotfallambulanz informiert hat? Ebenso ist fraglich, warum sich das UKSH auf seiner Internetpräsenz weiterhin mit einer rund um die Uhr geöffneten Notfallambulanz für Kinder schmückt? Das ist nicht nur unprofessionell, sonder offensichtlich falsch. Auch stellt sich die Frage: Wann wurde das zuständige Minis- terium für Soziales, Gesundheit, Familie und Gleichstellung von der Schließung informiert und hat das Ministerium Einwände gegen die Schließung erhoben?Zur Beantwortung dieser und einer Reihe weiterer Fragen hat die FDP-Landtagsfraktion heute für die Sitzung des Sozialausschusses am 12. Juni 2014 beantragt, dass sowohl Ministerin Alheit, als auch Ministerin Wende sowie Vertreter von UKSH und KVSH vor dem Ausschuss zu diesem Vorgang Stellung nehmen mögen.“Dr. Klaus Weber, Pressesprecher, v.i.S.d.P., FDP-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Landeshaus, 24171 Kiel, Postfach 7121, Telefon: 0431 / 988 1488, Telefax: 0431 / 988 1497, E-Mail: fdp-pressesprecher@fdp.ltsh.de, Internet: http://www.fdp-fraktion-sh.de