Navigation und Service des Schleswig-Holsteinischen Landtags

Springe direkt zu:

Diese Webseite verwendet ausschließlich für die Funktionen der Website zwingend erforderliche Cookies.

Datenschutzerklärung

Pressefilter

Zurücksetzen
14.05.14
18:05 Uhr
FDP

Christopher Vogt: Die zentralen Probleme bleiben ungelöst

FDP-Landtagsfraktion Schleswig-Holstein 1



Presseinformation
Wolfgang Kubicki, MdL Nr. 216 / 2014 Vorsitzender Christopher Vogt, MdL Stellvertretender Vorsitzender Kiel, Mittwoch, 14. Mai 2014 Dr. Heiner Garg, MdL Parlamentarischer Geschäftsführer

Hochschule / Lehrerbildung



www.fdp-fraktion-sh.de Christopher Vogt: Die zentralen Probleme bleiben ungelöst Zur Einigung des Bildungsministeriums mit den Universitäten Kiel und Flensburg erklärt der Stellvertretende Vorsitzende und hoch- schulpolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Christopher Vogt:
„Dieser Kompromiss ist weitestgehend die Rückkehr zur ursprüngli- chen Einigung, geschmückt mit ein bisschen mehr Kooperation zwi- schen den Hochschulen. Die zentralen Probleme bleiben ungelöst. Es werden weiterhin unnötige Doppelstrukturen in Flensburg ge- schaffen, ohne dass dafür Bedarf besteht. Zu den möglichen Kosten schweigt sich die Ministerin weiterhin beharrlich aus. Es ist nicht ge- klärt, was passieren wird, wenn der Ausbau so kommt, wie jetzt vor- geschlagen. Kiel bietet den gesamten Fächerkanon an und hat zu- dem den Vorteil, als Volluniversität alle Fachbereiche vertieft anbie- ten zu können. In Flensburg wird dieses Angebot nicht gemacht und viele Studiengänge werden sich noch über Jahre im Aufbau befin- den. Was werden die Studierenden machen? Sie werden wohl mit den Füßen abstimmen und im Zweifel nach Kiel gehen. Die Landes- regierung verschwendet viel Geld für teure Doppelstrukturen und er- weist Flensburg trotzdem einen Bärendienst.
Im Übrigen bleibt das Problem bestehen, warum die Landesregie- rung überhaupt kurz vor Torschluss die Notbremse gezogen hat: Ein Studiengang, bei dem ein Fach auf Sek-I-Niveau studiert wird und eines auf Sek-II-Niveau, wird in anderen Ländern nicht anerkannt werden. Allein deswegen hat doch der Ministerpräsident den Voll- ausbau von Flensburg verfügt. Dafür wird auch jetzt keine Lösung geboten, vielmehr werden die Studenten allein gelassen.
Erfreulich bleibt somit allein die Verständigung zwischen den Univer- sitäten.“
Dr. Klaus Weber, Pressesprecher, v.i.S.d.P., FDP-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Landeshaus, 24171 Kiel, Postfach 7121, Telefon: 0431 / 988 1488, Telefax: 0431 / 988 1497, E-Mail: fdp-pressesprecher@fdp.ltsh.de, Internet: http://www.fdp-fraktion-sh.de