Christopher Vogt: Ein wirklicher Dialog muss zum Ziel haben, die Lehrerausbildung langfristig auf feste Füße zu stellen
FDP-Landtagsfraktion Schleswig-Holstein 1Presseinformation Wolfgang Kubicki, MdL Nr. 197 / 2014 Vorsitzender Christopher Vogt, MdL Stellvertretender Vorsitzender Kiel, Montag, 5. April 2014 Dr. Heiner Garg, MdL Parlamentarischer GeschäftsführerHochschule / Lehrerausbildung www.fdp-fraktion-sh.de Christopher Vogt: Ein wirklicher Dialog muss zum Ziel haben, die Lehrerausbildung langfristig auf feste Füße zu stellenZur aktuellen Diskussion über die Reform der Lehrerausbildung erklärt der Stellvertretende Vorsitzende und hochschulpolitische Sprecher der FDP- Landtagsfraktion, Christopher Vogt:„Die Wissenschaftsministerin und der Ministerpräsident haben mit ih- rem dilettantischen und selbstgerechten Vorgehen den Konfliktgrund für diese Auseinandersetzung gelegt. Insbesondere das Wende- Ministerium hätte sich im Vorfeld ernsthaft um einen tragfähigen Kompromiss bemühen müssen und nicht – nach unabgesprochener Änderung des Planes – im Nachhinein die Universitäten um eine Nachbesserung ihrer Vorlage bitten sollen. Die jetzt eingetretene Si- tuation ist kein Ausweis der viel gepriesenen Dialogkultur, sondern vielmehr von Unvermögen dieser Landesregierung.Dass die beiden Universitäten Kiel und Flensburg grundsätzlich wie- der Bereitschaft zum Dialog zeigen, ist ein positives Signal. Der jetzt ins Spiel gebrachte Vorschlag einer Schlichtung bzw. Expertenkom- mission könnte dazu beitragen, ein wenig Entspannung in die sehr aufgeheizte universitäre Atmosphäre zu bringen. Wichtig ist, dass man am Ende eines solchen Prozesses zu einer Lösung kommt, die für beide Universitäten, die Schulen und natürlich die Studierenden von Vorteil ist. Wenn hierfür mehr Zeit nötig ist, als von der Koalition bisher geplant, dann sollten sich alle Beteiligten diese Zeit auch neh- men. Es hilft niemandem, wenn unter Druck schon wieder mit heißer Nadel vermeintliche ‚Lösungen’ gefunden werden, die wegen Untaug- lichkeit gleich wieder kassiert werden müssen.Ein wirklicher Dialog muss ergebnisoffen sein und vor allem auch die Opposition einbinden. Das Ziel muss sein, die Lehrerausbildung in Schleswig-Holstein auch über diese Wahlperiode hinaus auf feste Füße zu stellen. Hierfür ist aus unserer Sicht unerlässlich, dass die Dr. Klaus Weber, Pressesprecher, v.i.S.d.P., FDP-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Landeshaus, 24171 Kiel, Postfach 7121, Telefon: 0431 / 988 1488, Telefax: 0431 / 988 1497, E-Mail: fdp-pressesprecher@fdp.ltsh.de, Internet: http://www.fdp-fraktion-sh.de 2 Koalition von der geplanten Abschaffung des Gymnasiallehrers Ab- stand nimmt. Die Ministerin muss ihren ideologischen Elfenbeinturm verlassen und von ihrem untauglichen Murks-Entwurf abrücken.“Dr. Klaus Weber, Pressesprecher, v.i.S.d.P., FDP-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Landeshaus, 24171 Kiel, Postfach 7121, Telefon: 0431 / 988 1488, Telefax: 0431 / 988 1497, E-Mail: fdp-pressesprecher@fdp.ltsh.de, Internet: http://www.fdp-fraktion-sh.de