Christopher Vogt: Ministerin Wende sollte erkennen, dass ihr Stuhl sehr stark wackelt
FDP-Landtagsfraktion Schleswig-Holstein 1Presseinformation Wolfgang Kubicki, MdL Nr. 164 / 2014 Vorsitzender Christopher Vogt, MdL Stellvertretender Vorsitzender Kiel, Montag, 7. April 2014 Dr. Heiner Garg, MdL Parlamentarischer GeschäftsführerHochschule / Lehrerbildung www.fdp-fraktion-sh.de Christopher Vogt: Ministerin Wende sollte erkennen, dass ihr Stuhl sehr stark wackelt Zum aktuellen Interview von Wissenschaftsministerin Waltraud Wen- de mit den „Kieler Nachrichten“ erklärt der Stellvertretende Vorsit- zende und hochschulpolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Christopher Vogt:„Die Ministerin sollte erkennen, dass der Stuhl, auf dem sie sich so fest sitzen sieht, sehr stark wackelt. Ihr aktuelles Konzept zur Neu- ordnung der Lehrerausbildung wird das Land gleich in vielerlei Hin- sicht in große Schwierigkeiten bringen: Es droht eine völlig unnötige Schulstrukturdebatte, die Anerkennung der Abschlüsse ist nicht gesi- chert, teure Doppelstrukturen gefährden die ohnehin schon unterfi- nanzierte Hochschullandschaft und die ungeklärte zukünftige Besol- dungsstruktur wird eine Zeitbombe für den Landeshaushalt. Es ist völlig geradezu grotesk, dass die Ministerin den von ihr vorgelegten Murks zur Neuordnung der Lehrerausbildung bis zum August durch das Parlament peitschen und die elementare Frage nach der zukünf- tigen Besoldungsstruktur dann erst am Ende des Jahres mit den Gewerkschaften und Verbänden besprechen will.Es ist zudem mehr als nur erstaunlich, dass die Ministerin meint, sie müsse sich nicht mit der Kieler Uni abstimmen, wenn sie in Flens- burg zusätzliche Doppelstrukturen aufbauen will, die selbstverständ- lich Auswirkungen auf die Uni in Kiel haben werden. Die Ministerin hat sich noch im Herbst für das gemeinsame Konzept mit den Uni- versitäten Kiel und Flensburg abfeiern lassen. Dass sie dieses nun kurzerhand einseitig aufkündigt und sich dann wundert, dass sie da- für keinen rhythmischen Beifall bekommt, zeugt nicht gerade von übermäßigem Realitätssinn. Die vermeintliche Dialog-Kultur von Rot- Grün-Blau lässt mal wieder grüßen.Die FDP-Fraktion hatte die Ministerin frühzeitig auf mögliche Wider- sprüche zwischen ihren Plänen und den Beschlüssen der Kultusmi- Dr. Klaus Weber, Pressesprecher, v.i.S.d.P., FDP-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Landeshaus, 24171 Kiel, Postfach 7121, Telefon: 0431 / 988 1488, Telefax: 0431 / 988 1497, E-Mail: fdp-pressesprecher@fdp.ltsh.de, Internet: http://www.fdp-fraktion-sh.de 2 nisterkonferenz hingewiesen (Drucksache 18/866). Diese hat sie sei- nerzeit in den Wind geschlagen. Jetzt bekommt sie dafür die Quit- tung in Form von teurem organisatorischen Chaos.“Dr. Klaus Weber, Pressesprecher, v.i.S.d.P., FDP-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Landeshaus, 24171 Kiel, Postfach 7121, Telefon: 0431 / 988 1488, Telefax: 0431 / 988 1497, E-Mail: fdp-pressesprecher@fdp.ltsh.de, Internet: http://www.fdp-fraktion-sh.de