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02.04.14
16:03 Uhr
FDP

Christopher Vogt: Ministerin Wende hat mit ihrem Vorgehen viel Vertrauen zerstört - Albig muss den Gesetzentwurf zurückziehen

FDP-Landtagsfraktion Schleswig-Holstein 1



Presseinformation
Wolfgang Kubicki, MdL Nr. 156 / 2014 Vorsitzender Christopher Vogt, MdL Stellvertretender Vorsitzender Kiel, Mittwoch, 2. April 2014 Dr. Heiner Garg, MdL Parlamentarischer Geschäftsführer

Hochschule / Lehrerbildung



www.fdp-fraktion-sh.de Christopher Vogt: Ministerin Wende hat mit ihrem Vorgehen viel Vertrauen zerstört – Albig muss den Gesetzentwurf zurückziehen Zur aktuellen Diskussion über die Lehrerausbildung erklärt der Stell- vertretende Vorsitzende und hochschulpolitische Sprecher der FDP- Landtagsfraktion, Christopher Vogt:
„Mit ihrem unfassbar dilettantisch-dreisten Vorgehen im Zusammen- hang mit dem Lehrerbildungsgesetz hat Ministerin Wende massiv Vertrauen bei der Kieler Universität, aber auch gegenüber den Ab- geordneten des Landtages, zerstört. Es ist wirklich beispiellos, wenn die Wissenschaftsministerin erst nach der abschließenden Kabi- nettsbefassung an den Kieler Universitätspräsidenten herantritt, um ihn über die einseitige Aufkündigung der glasklaren Vereinbarung vom vergangenen September in Kenntnis zu setzen. Wer hier ernst- haft noch von ‚Dialog’ spricht, ist nicht von dieser Welt.
Der Höhepunkt dieser Wende’schen Chaos-Tage ist aber, dass die Ministerin in ihrer Erklärungsnot eine persönliche SMS-Botschaft von Professor Fouquet veröffentlicht, um sich auf dessen Kosten reinzu- waschen. Wir sind es ja gewohnt, dass Mitglieder dieser Landesre- gierung eigene SMS veröffentlichen, um sich reinzuwaschen, aber die Veröffentlichung von SMS anderer ist dann doch eine neue Di- mension. Die Wissenschaftsministerin geht damit ganz bewusst auf harten Konfrontationskurs mit der einzigen Volluniversität in unserem Land. Von politischer Verantwortung für alle Hochschulen im Land kann hier wohl kaum noch die Rede sein.
Die Ankündigung der Kieler Universität, die Umsetzung eines Praxis- semesters und einen gemeinsamen Antrag mit der Universität Flens- burg für das Bund-Länder-Programm ‚Qualitätsoffensive Lehrerbil- dung‘ bis auf weiteres auf Eis zu legen, macht deutlich, welchen Schaden die Ministerin bereits vor der SMS-Veröffentlichung ange-
Dr. Klaus Weber, Pressesprecher, v.i.S.d.P., FDP-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Landeshaus, 24171 Kiel, Postfach 7121, Telefon: 0431 / 988 1488, Telefax: 0431 / 988 1497, E-Mail: fdp-pressesprecher@fdp.ltsh.de, Internet: http://www.fdp-fraktion-sh.de 2 richtet hatte. Jetzt ist das von der Ministerin angerichtete Desaster jedoch perfekt.
Vor diesem Hintergrund ist die notwendige Sachdiskussion über die- ses wichtige Thema im Landtag derzeit nicht möglich. Es ist nicht zielführend, diesen angeblich im Konsens mit den betroffenen Hoch- schulen entwickelten Vorschlag zu debattieren, während eine der beiden Universitäten aus nachvollziehbaren Gründen auf der Zinne ist. Wir fordern Ministerpräsident Albig auf, schnellstmöglich dafür sorgen, dass dieser Gesetzentwurf wieder zurückgezogen wird. Die Ministerin muss erst wieder für einen vernünftigen Rahmen sorgen und das für diese Reform notwendige Vertrauen bei den Akteuren wiederherstellen, dass sie in dieser Frage nun bereits zum zweiten Mal verspielt hat.“



Dr. Klaus Weber, Pressesprecher, v.i.S.d.P., FDP-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Landeshaus, 24171 Kiel, Postfach 7121, Telefon: 0431 / 988 1488, Telefax: 0431 / 988 1497, E-Mail: fdp-pressesprecher@fdp.ltsh.de, Internet: http://www.fdp-fraktion-sh.de