Anita Klahn: Schulnoten müssen als Leistungsanreiz verstanden werden
FDP-Landtagsfraktion Schleswig-Holstein 1Presseinformation Wolfgang Kubicki, MdL Nr. 114 / 2014 Vorsitzender Christopher Vogt, MdL Stellvertretender Vorsitzender Kiel, Donnerstag,13. März 2014 Dr. Heiner Garg, MdL Parlamentarischer GeschäftsführerBildung / Abschaffung von Noten www.fdp-fraktion-sh.de Anita Klahn: Schulnoten müssen als Leistungsanreiz verstanden werden Zur aktuellen Debatte um die Abschaffung von Schulnoten erklärt die bildungspolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion, Anita Klahn:„Die weitere Einschränkung von Notenzeugnissen ist ein erneuter Beweis dafür, dass die Koalition plant, jeglichen Leistungsgedanken aus den Schulen zu verbannen. Auch das Aktionsbündnis brachte heute kein überzeugendes Argument vor, warum Noten abgeschafft gehören. Überzeugend dagegen waren die Ausführungen des Bil- dungswissenschaftlers Professor Dr. Köller im vergangenen Bil- dungsausschuss, der klar ausführte, dass die Abschaffung von No- ten lediglich ein Oberflächenmerkmal sei, durch das kein Schüler besser lernen wird. Das spätere Berufsleben erfordert auch Leistung und Bewertung. Die Benotung, die Kinder im Übrigen auch von selbst einfordern, zeigen Stärken und Schwächen auf. Auf die gilt es dann zu reagieren. An dieser Stelle betreibt die Landesregierung rei- ne Symbolpolitik, anstatt sich mit den wirklichen Problemen an den Schulen auseinanderzusetzen.Es bestehen bereits jetzt ausreichend Möglichkeiten, Zeugnisse durch Zusätze zur Entwicklung der Sach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenz zu ergänzen. Wer also meint, dass die aktuelle Regelung kein ganzheitliches Bild zeigen könne, ist bestenfalls über die derzeitigen Möglichkeiten schlecht informiert.In Schulen muss gefördert, zugleich aber auch gefordert werden – und Noten gehören in diesem Zusammenhang dazu. Wenn Noten abgeschafft werden, bleibt der Leistungsstand der Schülerinnen und Schüler im Unklaren. Das kann kaum sachgerecht sein, denn ir- gendwann werden die Schüler mit Leistungsbenotungen konfrontiert. Und hier ist es besser, sie lernen so früh wie möglich, Noten auch wirklich als Leistungsanreiz zu verstehen.“ Dr. Klaus Weber, Pressesprecher, v.i.S.d.P., FDP-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Landeshaus, 24171 Kiel, Postfach 7121, Telefon: 0431 / 988 1488, Telefax: 0431 / 988 1497, E-Mail: fdp-pressesprecher@fdp.ltsh.de, Internet: http://www.fdp-fraktion-sh.de