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12.03.14
15:34 Uhr
FDP

Anita Klahn: Frau Wende macht die Ausnahme zur Regel

FDP-Landtagsfraktion Schleswig-Holstein 1



Presseinformation
Wolfgang Kubicki, MdL Nr. 113 / 2014 Vorsitzender Christopher Vogt, MdL Stellvertretender Vorsitzender Kiel, Mittwoch, 12. März 2014 Dr. Heiner Garg, MdL Parlamentarischer Geschäftsführer

Bildung / Oberstufen an Gemeinschaftsschulen



www.fdp-fraktion-sh.de Anita Klahn: Frau Wende macht die Ausnahme zur Regel Zur mangelnden Profilvielfalt der neuen Oberstufen an Gemein- schaftsschulen erklärt die bildungspolitische Sprecherin der FDP- Landtagsfraktion, Anita Klahn:
„Die Schaffung weiterer Oberstufen an Gemeinschaftsschulen ist ein schwerer bildungspolitischer Fehler. Wie wir schon seit langer Zeit befürchtet haben, zeigt sich jetzt, dass an diesen neuen Oberstufen nur ein äußerst begrenztes Profilangebot angeboten werden kann.
Erschreckend bleiben dabei die Einlassungen der bildungspolitischen Sprecherin der Grünen, Anke Erdmann, die allen Ernstes behauptet, man müsse lediglich die entsprechende Verordnung anpassen, so dass es keine Vorgabe für ein sprachliches Profil mehr gebe. Wer solche Vorschläge macht, der muss sich die Frage gefallen lassen, ob es in dieser Frage noch um die Zukunft unserer Kinder geht oder vielmehr darum, die eigene ideologische Sichtweise weiter zu pfle- gen – ohne Rücksicht auf die schulische Realität.
Die Koalition sollte endlich anerkennen, dass es gute Gründe gibt, warum die Landesverordnung zu den Oberstufen vorsieht, dass Schulen grundsätzlich ein sprachliches und ein naturwissenschaftli- ches Profil einzurichten haben. Es sind nämlich grundlegende Profi- le. Gerade Sprachfertigkeiten gewinnen in unserer globalisierten Welt immer stärker an Bedeutung. Nur ausnahmsweise darf von die- ser Vorgabe eigentlich abgewichen werden. Dass Ministerin Wende die Ausnahme zur Regel macht, ist nicht akzeptabel und sollte auch nicht von den Koalitionären gutgeheißen werden.
Bedauerlich bleibt auch, dass die gesamte Profilvielfalt unter den neugeschaffenen Oberstufen leidet – so gibt es auch kaum sportliche und ästhetische Profile an den neuen Oberstufen. Zudem steht auch
Dr. Klaus Weber, Pressesprecher, v.i.S.d.P., FDP-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Landeshaus, 24171 Kiel, Postfach 7121, Telefon: 0431 / 988 1488, Telefax: 0431 / 988 1497, E-Mail: fdp-pressesprecher@fdp.ltsh.de, Internet: http://www.fdp-fraktion-sh.de 2 zu befürchten, dass Gymnasien in Zukunft an Profilvielfalt einbüßen werden, da sich Schüler auf viele kleine Oberstufen verteilen werden.
Ministerin Wende muss dieser Entwicklung sofort ein Ende setzen und aufhören, nicht lebensfähige Oberstufen zu genehmigen. Außer- dem muss Frau Wende ernsthaft prüfen, ob im Zweifel Genehmigun- gen zurückgenommen werden müssen.
Es gibt ausreichend Kapazitäten an den bestehenden Gymnasien und beruflichen Schulen. Auch Forderungen der GEW nach Oberstu- fenzentren, die faktisch die Einheitsschule bedeuten, sind in diesem Zusammenhang klar zurückzuweisen.“



Dr. Klaus Weber, Pressesprecher, v.i.S.d.P., FDP-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Landeshaus, 24171 Kiel, Postfach 7121, Telefon: 0431 / 988 1488, Telefax: 0431 / 988 1497, E-Mail: fdp-pressesprecher@fdp.ltsh.de, Internet: http://www.fdp-fraktion-sh.de