Oliver Kumbartzky: Eine weitere ordnungspolitische Keule von Minister Dr. Habeck
FDP-Landtagsfraktion Schleswig-Holstein 1Presseinformation Wolfgang Kubicki, MdL Nr. 090 / 2014 Vorsitzender Christopher Vogt, MdL Stellvertretender Vorsitzender Kiel, Freitag, 28. Februar 2014 Dr. Heiner Garg, MdL Parlamentarischer GeschäftsführerUmwelt / Landesnaturschutzgesetz www.fdp-fraktion-sh.de Oliver Kumbartzky: Eine weitere ordnungspolitische Keule von Minister Dr. Habeck Zu den geplanten Änderungen des Landesnaturschutzgesetzes er- klärt der umweltpolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Oliver Kumbartzky:„Die jetzt veröffentlichten Eckpunkte der geplanten Reform des Lan- desnaturschutzgesetzes machen deutlich, in welche Richtung sich die Gesetzesnovelle bewegen wird. Wieder droht die Landesregie- rung und die Koalition mit der ordnungspoltischen Keule und setzt statt auf Zusammenarbeit und Kompromisse auf größtmögliche Ein- schränkungen – vor allem für die Landwirte.Mit Wiedereinführung des Vorkaufsrechts für den Naturschutz wird der Druck in der Fläche noch weiter erhöht, und die Preise für Land werden in einigen Gebieten Schleswig-Holsteins steigen. Damit wi- derspricht sich der Umweltminister Dr. Habeck selber, der seit Amts- eintritt immer wieder betont, dass der Flächendruck nicht weiter stei- gen sollte. Verlierer wird erneut die kleine bäuerliche Landwirtschaft sein, die sich die Pachtzahlungen bald nicht mehr leisten können.Und dass die Landesregierung jetzt versuchen will, durch das Lan- desnaturschutzgesetz erneut tausende von Hektar Grünland als Bio- tope auszuweisen, ist an Dreistigkeit nicht zu überbieten. Bei der Verabschiedung des Dauergrünlandgesetzes hatte die Landesregie- rung diesen Punkt noch großzügig gestrichen, nur um ihn jetzt wie- der erneut auf die Tagesordnung zu setzen.Minister Dr. Robert Habeck muss endlich einsehen, dass er nicht nur Umwelt- und Energieminister, sondern auch Landwirtschaftsminister ist. Die Landwirte in Schleswig-Holstein klagen zu Recht, dass Dr. Habeck sich bisher für ihre Interessen noch nicht eingesetzt hat.“Dr. Klaus Weber, Pressesprecher, v.i.S.d.P., FDP-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Landeshaus, 24171 Kiel, Postfach 7121, Telefon: 0431 / 988 1488, Telefax: 0431 / 988 1497, E-Mail: fdp-pressesprecher@fdp.ltsh.de, Internet: http://www.fdp-fraktion-sh.de