Thomas Rother und Kirsten Eickhoff-Weber: JVA Neumünster: Die Wiedereingliederung steht im Vordergrund
Kiel, 18. Dezember 2013 Nr. 278/2013Thomas Rother und Kirsten Eickhoff-Weber:JVA Neumünster: Die Wiedereingliederung steht im VordergrundZum Abschied des Leiters der JVA Neumünster, Jörg Alisch, und zur Einführung seiner Nachfolgerin Yvonne Radetzki erklären der justizpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Thomas Rother, und die Neumünsteraner SPD-Landtagsabgeordnete Kirsten Eickhoff-Weber:Jörg Alisch hat die Justizvollzugsanstalt Neumünster als Leiter wesentlich geprägt. Sein Augenmerk galt insbesondere der Ausbildung der Gefangenen, vor allem der jugendlichen Straftäter. Dazu hat er alle Möglichkeiten des vollzuglichen Arbeitswesens genutzt. Gefangene können sich hier durch eine Berufsausbildung auf ihre Zeit in Freiheit vorbereiten, verlassen sie doch als professionelle Fachkräfte die JVA.Seine Nachfolgerin, die bisherige stellvertretende Anstaltsleiterin Yvonne Radetzki, hat sich in Sachen sozialer Strafrechtspflege einen Namen gemacht. Ihr Engagement beim Übergangsmanagement ist vorbildlich und passt zu dem, was Jörg Alisch aufgebaut hat. Beiden geht es um die erfolgreiche Wiedereingliederung von Gefangenen, um deren Fußfassen in der Gesellschaft nach teils langjähriger Haftstrafe. Dafür schaffen Ausbildungsmöglichkeiten und die gezielte Vorbereitung auf die Zeit nach der Haft durch die JVA Neumünster eine gute Grundlage.Wir danken Jörg Alisch für sein Engagement und wünschen ihm für seinen Ruhestand alles Gute.Der neuen Leiterin Yvonne Radetzki wünschen wir für ihre Tätigkeit viel Erfolg.