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17.12.13
11:42 Uhr
FDP

Heiner Garg: Wende vollkommen überfordert

FDP-Landtagsfraktion Schleswig-Holstein 1



Presseinformation
Wolfgang Kubicki, MdL Nr. 563 / 2013 Vorsitzender Christopher Vogt, MdL Stellvertretender Vorsitzender Kiel, Dienstag, 17. Dezember 2013 Dr. Heiner Garg, MdL Parlamentarischer Geschäftsführer

Finanzen / UKSH



www.fdp-fraktion-sh.de Heiner Garg: Wende vollkommen überfordert Zum Rekorddefizit beim UKSH erklärt der finanzpolitische Sprecher und Parlamentarische Geschäftsführer der FDP-Landtagsfraktion, Dr. Heiner Garg:
„Die Lage beim UKSH ist dramatisch. Das angekündigte Rekorddefi- zit für das Jahr 2013 von 38 Mio. Euro belegt, dass alle bisherigen Maßnahmen der Landesregierung und des Vorstandes des UKSH bisher als völlig unzureichend einstufen sind.
Seit der heutige Lautsprecher der SPD, Dr. Ralf Stegner als ehemals zuständiger Amtschef im Wissenschaftsministerium unter Ute Erd- siek-Rave die Fusion der beiden Universitätsklinika Kiel und Lübeck zum heutigen Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) ge(miss)managed hat, verschlechtert sich die Lage des UKSH wei- ter. Ralf Stegners Gesellenstück, die Sanierung durch Fusion, ist ge- scheitert. Leidtragende sind damals wie heute die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des UKSH.
Die heutige parteilose Wissenschaftsministerin, Professor Waltraud Wende, glänzt seit Amtsantritt vor allem durch Tatenlosigkeit und Desinteresse. In diesem Fall scheint mir aber kein böser Wille sei- tens der Ministerin vorzuliegen, sondern Frau Ministerin ist schlicht vollkommen überfordert.
Vorstands- und Chefarzthonorierung, der bauliche Zustand, zu opti- mierende Abläufe im Klinikbetrieb einschließlich der Frage, ob und wenn ja welche standortspezifische Spezialisierung es zukünftig ge- ben soll – zu alledem schweigt Frau Professor anstatt sich tatkräftig für die Sanierung des Klinikums einzusetzen.
Es wäre schön, wenn sich über eine asymmetrische Verteilung der jährlichen Steigerungsraten bei den Landesbasisfallwerten zuguns- ten Schleswig-Holsteins und damit auch zugunsten des UKSH end- Dr. Klaus Weber, Pressesprecher, v.i.S.d.P., FDP-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Landeshaus, 24171 Kiel, Postfach 7121, Telefon: 0431 / 988 1488, Telefax: 0431 / 988 1497, E-Mail: fdp-pressesprecher@fdp.ltsh.de, Internet: http://www.fdp-fraktion-sh.de 2 lich etwas ändern würde. Damit alleine ist es aber im Falle des UKSH bei weitem nicht getan.
Die erneute Diskussion welchen ‚Beitrag das Personal’ zur dauerhaf- ten Sanierung leisten könnte, halte ich vor dem Hintergrund der seit Jahren andauernden Zumutungen für die Mitarbeiterinnen und Mitar- beiter für beinahe skandalös.
Frau Ministerin, werden Sie aktiv und interessieren Sie sich endlich für die größte Baustelle Ihres Ressorts! Handeln Sie im Sinne einer funktionierenden medizinischen Maximalversorgung für die Men- schen in Schleswig-Holstein, einer nach wie vor ausgezeichneten medizinischen Forschung und Lehre! Ergreifen Sie endlich Partei für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des UKSH!“



Dr. Klaus Weber, Pressesprecher, v.i.S.d.P., FDP-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Landeshaus, 24171 Kiel, Postfach 7121, Telefon: 0431 / 988 1488, Telefax: 0431 / 988 1497, E-Mail: fdp-pressesprecher@fdp.ltsh.de, Internet: http://www.fdp-fraktion-sh.de