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03.12.13
14:11 Uhr
FDP

Anita Klahn: Erfreulich, aber noch nicht das Ziel

FDP-Landtagsfraktion Schleswig-Holstein 1



Presseinformation
Wolfgang Kubicki, MdL Nr. 532 / 2013 Vorsitzender Christopher Vogt, MdL Stellvertretender Vorsitzender Kiel, Dienstag, 3. Dezember 2013 Dr. Heiner Garg, MdL Parlamentarischer Geschäftsführer

Bildung / Pisa



www.fdp-fraktion-sh.de Anita Klahn: Erfreulich, aber noch nicht das Ziel Zu den aktuellen Pisa-Ergebnissen erklärt die bildungspolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion, Anita Klahn:
„Die aktuellen Ergebnisse der Pisa-Studie zeigen deutlich, dass es einen Aufwärtstrend für das bundesdeutsche Schulwesen – im ma- thematischen Bereich – gibt. Bedauerlicherweise werden wir aber wohl nie erfahren, an welcher Stelle im Bundesvergleich Schleswig- Holstein liegt. Diese Daten bleiben, obwohl vorhanden, wahrschein- lich dauerhaft unter Verschluss.
Die neuen Ergebnisse offenbaren außerdem, dass auch im Bereich der Begabtenförderung immer noch mehr erreicht werden kann. Vor diesem Hintergrund hat die FDP-Landtagsfraktion in ihren aktuellen Änderungsvorschlägen für den Haushalt 2014 eine Steigerung in diesem Haushaltstitel um 60.000 Euro bereitgestellt. Es ist auch für die Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Schleswig-Holstein wichtig, dass wir in diesem Bereich nicht den Anschluss verlieren.
Die Interpretation der SSW-Kollegin Waldinger-Thiering, wonach der Ländervergleich zeige, ‚dass zergliederte Schulsysteme veraltet und das längere gemeinsame Lernen die richtige Antwort auf die Heraus- forderungen der Zukunft’ seien, ist – gelinde gesagt – ‚gewagt’. Die von ihr als vermeintlich löbliche Beispiele genannten skandinavi- schen Länder bringen nämlich nicht das her, was Frau Waldinger- Thiering zu vermitteln versucht. Mit Ausnahme von Finnland liegen sämtliche skandinavischen Staaten hinter Deutschland, in dem – so Waldinger-Thiering – Kinder ‚systematisch separiert und ausgegrenzt werden’. Ganz abgesehen davon, dass das ein ungeheuerlicher Vorwurf ist, ist es zudem auch eine ziemliche Klatsche für die Sozial- demokraten, die in den vergangenen 25 Jahren über 22 Jahre Bil- dungsverantwortung in diesem Land trugen. Härter kann eine bil- dungspolitische Sprecherin einer regierungstragenden Fraktion nicht mit dem Koalitionspartner ins Gericht gehen.“ Dr. Klaus Weber, Pressesprecher, v.i.S.d.P., FDP-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Landeshaus, 24171 Kiel, Postfach 7121, Telefon: 0431 / 988 1488, Telefax: 0431 / 988 1497, E-Mail: fdp-pressesprecher@fdp.ltsh.de, Internet: http://www.fdp-fraktion-sh.de