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13.12.12
15:26 Uhr
SPD

Jürgen Weber: Fankultur und Sicherheit in Schleswig-Holstein entwickeln

Kiel, 13. Dezember 2012 Nr. 303/2012



Jürgen Weber:
Fankultur und Sicherheit in Schleswig-Holstein entwickeln


Zur Antwort auf seine Kleine Anfrage zum „Sicherheitsspiel“ Weiche Flensburg - KSV Holstein am 1.12.2012 erklärt der sportpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Jürgen Weber:
Die Antwort auf meine Kleine Anfrage unterstreicht für mich, dass es dringend eines sachlichen, an Fakten orientierten Dialogs zwischen Fans, Vereinen, Polizei und Politik bedarf, um Fankultur und Sicherheit zugleich zu gewährleisten bzw. sich entwickeln zu lassen. Die Antwort bestätigt in meinen Augen einen deutlich überzogenen Umfang des Polizeieinsatzes in Flensburg am 1.Dezember, selbst wenn man die einzelnen Vorkommnisse des bisherigen Saisonverlaufs unterschiedlich gewichtet. 177 Einsatzkräfte der Landespolizei zusätzlich zu den örtlichen Beamten mit ca. 1.400 Dienststunden stehen in keinem Verhältnis selbst zu dem vermuteten Potential an Problemfans aus Kiel und Flensburg.
Jetzt gilt es, den Blick nach vorne zu richten, damit der Leistungsfußball in Kiel, Neumünster, Flensburg und hoffentlich auch weiterhin in Lübeck sich mit aktiven Fans friedlich und kreativ weiterentwickeln kann. Wir brauchen meines Erachtens eine passende schleswig-holsteinische Lösung, an der Vereine, der Fußballverband, organisierte Fans, Politik und Polizei mitwirken sollten. Gewalt im und um den Fußball ist nicht zu tolerieren. Die Fans im Vorwege als potentielle Gewalttäter zu stigmatisieren allerdings genauso wenig.
Link zur Homepage der SPD-Landtagsfraktion und zur Drucksache:
http://www.spd.ltsh.de/presse/fankultur-und-sicherheit-schleswig-holstein-entwickeln