Wolfgang Baasch und Jürgen Weber: Es bleibt beim einheitlichen UK S-H
Kiel, 23. Februar 2012 Nr. 064 /2012Wolfgang Baasch und Jürgen Weber:Es bleibt beim einheitlichen UK S-HZu dem gestern vorgestellten Modell zur Struktur der Universitätsmedizin erklären die SPD Landtagsabgeordneten Wolfgang Baasch (Lübeck) und Jürgen Weber (Kiel):Wir begrüßen es im Grundsatz, dass sich die beiden Universitäten in Lübeck und Kiel und der Vorstand des Universitätsklinikums auf einen neuen Strukturvorschlag für das UKSH verständigt haben.Schön, dass sich Unipräsidenten, Medizinprofessoren und Klinikvorstand einig sind. Jetzt muss der Vorschlag daraufhin abgeklopft werden, was er für die Arbeitsbedingungen des Personals, für die Qualität der Versorgung der Patienten und nicht zuletzt für die Sicherung der wissenschaftlichen Exzellenz bedeutet. Das werden wir sehr sorgfältig prüfen.Auch die Frage, inwieweit die Etablierung von zwei nicht rechtsfähigen Anstalten des öffentlichen Rechts unter dem Dach einer gemeinsamen Holding als rechtsfähige Anstalt des öffentlichen Rechts geeignet ist, um die Defizite zu reduzieren, ohne das Personal neuen unzumutbaren Belastungen auszusetzen, wird genau zu betrachten sein.Fest steht: Die Defusionierung ist nun endgültig vom Tisch – und das ist auch gut so!Der neue Vorschlag setzt gesetzliche Änderungen voraus. Dieses wird eine Aufgabe für die nächste Legislaturperiode sein. Es bleibt also genügend Zeit für eine sorgfältige Beratung unter Mitwirkung aller Beteiligten, insbesondere auch der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des UKSH.