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29.10.01
12:52 Uhr
Landtag

Pressekonferenz Mittwoch, 31. Oktober: Ostseekooperation im Berei ch Flucht und Migration

D E R L A N D T A G SCHLESWIG - HOLSTEIN 119/2001 Kiel, 29. Oktober 2001



Einladung zur Pressekonferenz am Mittwoch, dem 31. Oktober 2001, 11:00 Uhr im Pressezimmer (Raum 395)
Kiel (SHL) – Der Beauftragte für Flüchtlings-, Asyl- und Zuwanderungs- fragen des Landes Schleswig-Holstein beim Präsidenten des Schles- wig-Holsteinischen Landtages, Helmut Frenz, und die Vertreterin des Flüchtlingsrates Schleswig-Holstein e. V., Astrid Willer, werden gemein- sam in der Pressekonferenz Stellung nehmen zum Thema Ostseeko- operation im Bereich Flucht und Migration

Der Flüchtlingsbeauftragte gibt zum Thema folgende Information.

Schleswig-Holstein ist Vorreiter im Hinblick auf die Kooperation in der Ostsee-Region. Bisher kam bei der Vielzahl der Themen und Projekte das Thema Flucht und Migration nicht vor. Das Problem wird im Wesent- lichen subsumiert unter dem Aspekt der Sicherheitskooperation und der Bekämpfung organisierter Kriminalität.

Der Flüchtlingsrat Schleswig-Holstein und der Beauftragte für Flüchtlings- , Asyl- und Zuwanderungsfragen des Landes Schleswig-Holstein führen gemeinsam mit einem breiten Trägerkreis vom 16. - 18. November 2001 die internationale Konferenz "Fluchtweg Ostsee" in der Evangelischen Akademie Nordelbien in Bad Segeberg durch.

Die Konferenz wird der herrschenden Sichtweise die Perspektive not- wendiger Kooperation seitens der Flüchtlingshilfe entgegensetzen. Ko- 2

operationsbedarf besteht aufgrund der Dynamik der EU-Osterweiterung, des Beitritts der Skandinavischen Staaten zum Schengener Abkommen und der Harmonisierung des Asylrechts in Europa insbesondere bei den Flüchtlingshilfeorganisationen in Polen und den Baltischen Staaten. Für sie werden sich im Rahmen des EU-Beitritts die Anforderungen enorm verändern.

Die Konferenz ist Auftakt für einen langfristig angelegten Informations- austausch und praktische Zusammenarbeit von in der Flüchtlingshilfe tä- tigen Organisationen und Initiativen in Skandinavien, Polen, den balti- schen Staaten, Russland und Deutschland. Referentinnen aus allen Ost- seeanrainerstaaten werden spezifische Fragestellungen für ihre Länder erläutern. Herausragende Themen sind die Entwicklung der Standards von Asylverfahren und die Aufnahmebedingungen von Flüchtlingen. Weitere zu behandelnde Aspekte sind Frauenhandel, die Familienzu- sammenführung, die Situation von minderjährigen Flüchtlingen sowie die Frage der "Illegalität". Der Flüchtlingsrat hat im Vorfeld der Konferenz ei- ne Reise nach Polen und in die Baltischen Staaten durchgeführt, diese Reise ist auch begleitet worden von dem Referenten des Flüchtlingsbe- auftragten.

Die Ergebnisse der Reise liegen als Sonderheft vor.


Herausgeber: Pressestelle des Schleswig-Holsteinischen Landtages, Düsternbrooker Weg 70, 24105 Kiel, Postf. 7121, 24171 Kiel, Tel.: (0431) 988- Durchwahl -1163, -1121, -1120, -1117, -1116, Fax: (0431) 988-1119 V.i.S.d.P.: Dr. Joachim Köhler, Annette Wiese-Krukowska, E-Mail: Joachim.Koehler@lvn.parlanet.de Internet: www.sh-landtag.de – Presseinformationen per E-Mail abonnieren unter www.parlanet.de/presseticker