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02.08.01
14:40 Uhr
FDP

Joachim Behm: Nicht erst wieder im Herbst an die Schiffsicherheit denken

F.D.P. L a n d t a g s f r a k t i o n Schleswig-Holstein 1 Christian Albrecht Pressesprecher
V.i.S.d.P.


F . D . P. Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag Landeshaus, 24171 Kiel Nr. 281/2001 Postfach 7121 Telefon: 0431/9881488 Kiel, Donnerstag, 2. August 2001 Telefax: 0431/9881497 E-Mail: fraktion@fdp-sh.de Internet: http://www.fdp-sh.de Verkehrkehrspolitik / Schiffahrtssicherheit
Joachim Behm: Nicht erst wieder im Herbst an die Schiffsicherheit denken
„Sommerferien. Gutes Wetter. Blaues Meer. Das sind nicht gerade die Komponenten, die einen an die Schiffsicherheit in Nord- und



Presseinformation Ostsee denken lassen“, warnte der europapolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Joachim Behm, heute in Kiel. „Trotzdem dürfen wir nicht aus den Augen verlieren, dass es auch nach der Ein- richtung einer einheitlichen Einsatzleitung für Seeunfälle noch erheb- lichen Handlungsbedarf gibt, um den Schutz von Nord- und Ostsee und ihrer Küsten zu verbessern – im eigenen Land und in Zusam- menarbeit mit den Anrainerstaaten.“
„Es liegt im ureigenen Interesse von Schleswig-Holstein, die Was- serwege auf Nord- und Ostsee für den Personen – und Güter- verkehr zu nutzen und auszubauen. Insbesondere das weiter dy- namisch wachsende Güteraufkommen Richtung Osteuropa bietet hier noch enorme Zukunftschancen“, führte Behm aus.
„Über die erfreuliche Entwicklung auf dem Wirtschaftssektor dürfen wir aber die Schiffsicherheit nicht aus den Augen verlieren. Land, Bund und Anrainerstaaten müssen sich schnell auf einheitliche Kommandostrukturen einigen. Denn die nächsten Herbststürme stehen bereits vor der Tür und Pannen wie beim Unglück der „Pal- las“ dürfen sich nicht wiederholen“, sagte der europapolitische Sprecher.
Vor diesem Hintergrund kritisierte Behm auch die Gerüchte, die sich um die Personalsituation beim Schifffahrtsamt entwickelt hat- ten. „Es ist absolut kontraproduktiv, die Beschäftigen in der Was- ser- und Schifffahrtsdirektion Nord sowie den Wasser- und Schiff- fahrtsämtern in Kiel, Lübeck, Tönning und Brunsbüttel dadurch zu demotivieren, dass ihre Stellen in Frage gestellt werden. Auf kei- nen Fall dürfen wir hier auf Kosten der Sicherheit sparen“, so Joa- chim Behm abschließend.